Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Umfassende und verständliche Informationen für Tumorschmerzpatienten

30.03.2006


Internetauftritt des Krebsschmerz-Informationsdienstes (KSID) technisch verbessert und thematisch neu aufbereitet



Wie können Tumorpatienten mit Schmerzen umgehen? Was können Angehörige tun? Ausführliche Antworten zu diesen und weiteren Fragen zum Thema Schmerz bei Krebs gibt der Krebsschmerz-Informationsdienst KSID des Deutschen Krebsforschungszentrums telefonisch, per E-Mail oder auch über www.ksid.de. Um Betroffene noch besser über Schmerzen bei Krebs zu informieren, erscheint der Internetauftritt des Dienstes ab sofort in neuer Gestalt und mit vielen inhaltlichen Erweiterungen.

... mehr zu:
»KID »KSID


Dank moderner Methoden der Schmerztherapie können heute bis zu 90 Prozent der Tumorpatienten, die unter Schmerzen leiden, Linderung oder gar Schmerzfreiheit erfahren. Um eine wirkungsvolle Behandlung zu erreichen, müssen sich Betroffene und behandelnde Ärzte regelmäßig über den Therapieverlauf austauschen. Doch nur wenn Patienten in der Lage sind, ihre Schmerzen genau wahrzunehmen und zu beschreiben, kann eine erfolgreiche Therapie durchgeführt werden.

Informationen zu allen krebsschmerzbezogenen Fragen bietet KSID auf neuen, technisch verbesserten Internetseiten. Neben der graphischen Umgestaltung der Seiten wurden die Inhalte neu aufbereitet und um weitere Themenkomplexe ergänzt. Betroffene erhalten nun Auskunft darüber, wie Schmerzen entstehen, wie sie wahrgenommen werden und welche Therapiemöglichkeiten existieren. Die verbesserte Navigation mit Suchfunktion unterstützt den Nutzer dabei, schnell zu finden, wonach er sucht.

Bei der Überarbeitung der Webseiten hat sich KSID an den Bedürfnissen der Schmerzpatienten orientiert: So gibt beispielsweise die Rubrik "Fragen zu Morphin" Antworten auf häufig gestellte Fragen zu dem Schmerzmittel. Durch die Barrierefreiheit ist sichergestellt, dass Menschen mit Behinderungen die Informationen weitestgehend ohne fremde Hilfe abrufen können. Als Modul des von Dr. Hans-Joachim Gebest geleiteten Krebsinformationsdienstes KID ist das neue Seitenlayout von KSID auf dem gleichen Gerüst aufgebaut, das auch der Internetauftritt von KID www.krebsinformation.de nutzt. Aufgrund der stärkeren Verzahnung der beiden Internetauftritte können sich nun alle Krebspatienten mit nur wenigen Mausklicks über allen wichtigen Fragen zum Thema Krebs informieren.

Auch ohne Internetzugang können Krebspatienten zum Thema Schmerz und Palliativmedizin umfassende, fachliche Informationen erhalten: Speziell geschulte Mitarbeiterinnen beantworten kostenlos und anonym Montags bis Freitags von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06221/42-2000 Fragen zu diesen Themenbereichen. Zudem kann die Broschüre "Krebsschmerz - was tun?" kostenlos über den Krebsinformationsdienst KID bezogen werden.

KSID ist ein Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Das Projekt wurde von 2001 bis Mitte 2005 von den Spitzenverbänden der Krankenkassen als Modellprojekt nach §65b gefördert und wurde danach als Modul in Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschunszentrum integriert.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Dr. Julia Rautenstrauch | idw
Weitere Informationen:
http://www.dkfz.de
http://www.ksid.de
http://www.krebsinformation.de

Weitere Berichte zu: KID KSID

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Die neue Achillesferse von Blutkrebs
21.05.2018 | Ludwig Boltzmann Gesellschaft

nachricht Schnelltests für genauere Diagnose bei Hirntumoren
17.05.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics