Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nie wieder Angst vorm Piksen

10.09.2001


Eine neue Spritzengeneration kommt ohne Nadel aus, denn mit hohem Druck gelangt ein feiner Arzneimittelstrahl unter die Haut (Foto: Rösch AG Medizintechnik)


Hand aufs Herz: Wer verspürt nie dieses mulmige Gefühl, wenn des Doktors Hand mit der spitzen Nadel nah und näher kommt? Ruhig Blut, Rettung naht! Die Lösung für den Spritzen-Paniker heißt Injex, sieht aus wie ein edler Technik-Kuli – und sticht nicht. Denn diese neue Spritzengeneration kommt ohne Nadel aus.

... mehr zu:
»Makrolon »Medizintechnik

Und so funktioniert die "piksfreie" Spritze: Zuerst wird das flüssige Medikament mittels eines Adapters in eine sterile Einmalampulle aufgezogen. Die ist "made of Makrolon", dem transparenten Hightech-Kunststoff von Bayer, den jedermann schon einmal als CD oder DVD in den Händen gehalten hat. Dann wird die Ampulle auf den Injektor geschraubt und senkrecht auf die desinfizierte Hautstelle gesetzt. Wird der Auslöser betätigt, entsteht ein dünner Arzneimittelstrahl mit hohem Druck. Dieser dringt in Sekundenbruchteilen durch eine Mikroöffnung in der Ampulle direkt in das Fettgewebe unter der Haut ein. Besonders für chronisch Kranke, die sich wie die rund eine Million Zuckerkranken in Deutschland regelmäßig Medikamente injizieren müssen, bedeutet diese stichfreie Prozedur eine Linderung ihres Leidens.

"Die Ampulle muss kurzzeitig eine hohe mechanische Belastung aushalten. Deshalb der Einsatz des sehr bruchfesten Makrolons", so Bayer-Kunststoffexperte Dr. Dirk Möckel. Er muss es wissen. Bayer ist im Geschäft mit leichten, blutverträglichen, hygienischen und hochreinen Kunststoffen für die Medizintechnik – weltweit insgesamt 3,3 Millionen Jahrestonnen werden verarbeitet – führend. Sie kommen speziell bei anspruchsvollen Anwendungen wie Kathetern, Blutwäschegeräten oder Infusionssystemen zum Einsatz.


Auch bei der nadellosen Spritze der Rösch Medizintechnik GmbH (www.roesch-ag.de). Sie ist kompakt, einfach zu handhaben und besonders sicher: Denn das verabreichte Medikament dringt nur wenige Millimeter tief ins Gewebe ein. Blutgefäße, Nervenfasern oder gar Knochensubstanz werden daher nicht beschädigt. Sie ist übrigens nicht teurer als herkömmliche Systeme mit Nadel und hält rund 7.000 Injektionen lang. Die gute Nachricht für Diabetiker: Die Krankenkassen übernehmen meist auch die Kosten.

| BAYNEWS

Weitere Berichte zu: Makrolon Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Lymphdrüsenkrebs programmiert Immunzellen zur Förderung des eigenen Wachstums um
22.02.2018 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Forscher entdecken neuen Signalweg zur Herzmuskelverdickung
22.02.2018 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics