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Peking im Kampf gegen tödliche Schweineseuche

02.08.2005


Mindestens 40 Menschen gestorben



Ganz genau scheint es niemand zu wissen, wie groß die Opferzahl der Schweinekrankheit, hervorgerufen durch das Bekaterium Streptococcus suis, tatsächlich ist. BBC-Online berichtet nun darüber, dass der Verkauf von Schweinefleisch aus dem Südwesten der Provinz Szechuan verboten wurde. Mindestens 36 Menschen sind bisher daran gestorben, 198 Fälle sind bekannt gegeben worden.

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Anderen inoffoziellen Meldungen zufolge wurden viele der toten Schweine aber nicht ordnungsgemäß entsorgt. Erstmals ist von dieser Art der Erkrankung im Juni 2005 aus Szechuan berichtet worden. In den vergangenen Tagen sind jedoch auch Fälle aus der Provinz Guangdong und Hongkong bekannt geworden. Heute, Dienstag, hat die Bejing-Times, berichtet, dass 4.000 Tonnen Schweinefleisch und Schweineprodukte aus Szechuan vom Verkauf zurückgezogen wurden. Darüber hinaus wurden Richtlinien für die Verhinderung der Erkrankung erlassen. Hinzu kommt das private Schlachtungsverbot und das Verbot, Schweinefleisch in Restaurants zu servieren, das nicht aus Tieren von Quarantäne stammt.

In ländlichen Gegenden versuchen Bauern jedoch, um den drohenden Verlust zu entgehen, infiziertes Schweinefleisch zu verkaufen. "Haushalte halten sich nicht an die Regeln, die eine Eindämmung der Seuche notwendig machen würde", berichtet die Bejing-Times. Die Regierung der Provinz Szechuan reagiert nun mit einer Aufklärungskampagne, um einen weiteren Ausbruch der Krankheit zu verhindern.

Gestern, Montag, forderte die Weltgesundheitsorganisation WHO China auf, weitere Tests an Schweinen durchzuführen. Die hohe Sterblichkeitsrate könnte nämlich auch bedeuten, dass andere Faktoren neben dem Krankheitserreger vorhanden sein könnten. "Andere Bakterien, Viren oder Gifte könnten dafür verantwortlich sein", meint WHO-Sprecher Bon Dietz. Streptococcus suis überlebt im Kot, Staub und in Kadavern.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://news.bbc.co.uk

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