Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3D-Darstellung von Gefäßen verbessert Herzdiagnostik

06.01.2005


Siemens ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision bei der Behandlung von Herzkrankheiten: Die Lösung „Interventional Cardiac 3D“ (IC3D) stellt Herzkranzgefäße während einer so genannten Kardangiographie dreidimensional dar. Auf diese Weise kann der behandelnde Arzt Länge und Durchmesser von Verengungen oder Verkalkungen der Arterien bei der Behandlung von Herzkranzgefäßen besser erkennen und beurteilen. Damit wird die Diagnose sicherer, die Therapie genauer planbar und die Behandlungszeit kürzer, da der Arzt Größe und Art von Gefäßstützen (Stents) besser an die Verengung im Gefäß anpassen kann.


Mit der neuen Software Interventional Cardiac 3D (IC3D) von Siemens Medical Solutions können Lage, Größe und genaue Winkelung von Verengungen oder Verkalkungen der Koronararterien vom Arzt dreidimensional betrachtet und so besser beurteilt werden.



Zur Darstellung von Herzkranzgefäßen mit IC3D werden zwei Standard-Röntgenaufnahmen genutzt. Das errechnete dreidimensionale Bild kann sofort am Monitor im Untersuchungsraum begutachtet werden. Die Gefäßverengung kann virtuell von allen Seiten betrachtet und gedreht werden. Im Gegensatz zu flachen Abbildungen sind Fehleinschätzungen der Längenverhältnisse von Gefäßen und Engpässen damit praktisch ausgeschlossen. In der bislang üblichen zweidimensionalen Darstellung erscheinen Gefäße abhängig vom Aufnahmewinkel oftmals verkürzt. Die Folge davon können zusätzliche Eingriffe sein.

... mehr zu:
»Gefäß »Herzkranzgefäß


Am Herzkatheterlabor des Methodist DeBakey Heart Centers in Houston im US-Staat Texas ist die IC3D-Technologie bereits im Einsatz. Die Experten sprechen von einer Revolution bei der interventionellen Kardiologie durch die digitale Bildgebung. Ihrer Aussage zufolge sind die Behandlungen schonender. Zusätzliche Eingriffe, zum Beispiel wenn der Stent zu kurz war und ein zweiter eingesetzt werden muss, können verhindert werden. (IN 2004.01.2)

: Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/forschung-und-entwicklung
http://www.siemens.com

Weitere Berichte zu: Gefäß Herzkranzgefäß

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Kommunikation ist alles – auch im Immunsystem
28.11.2017 | Universitätsklinikum Magdeburg

nachricht Wie der Stoffwechsel im Zellkern (Krebs-)Gene kontrolliert
28.11.2017 | CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Im Focus: Towards data storage at the single molecule level

The miniaturization of the current technology of storage media is hindered by fundamental limits of quantum mechanics. A new approach consists in using so-called spin-crossover molecules as the smallest possible storage unit. Similar to normal hard drives, these special molecules can save information via their magnetic state. A research team from Kiel University has now managed to successfully place a new class of spin-crossover molecules onto a surface and to improve the molecule’s storage capacity. The storage density of conventional hard drives could therefore theoretically be increased by more than one hundred fold. The study has been published in the scientific journal Nano Letters.

Over the past few years, the building blocks of storage media have gotten ever smaller. But further miniaturization of the current technology is hindered by...

Im Focus: Successful Mechanical Testing of Nanowires

With innovative experiments, researchers at the Helmholtz-Zentrums Geesthacht and the Technical University Hamburg unravel why tiny metallic structures are extremely strong

Light-weight and simultaneously strong – porous metallic nanomaterials promise interesting applications as, for instance, for future aeroplanes with enhanced...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Papstar entscheidet sich für tisoware

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

Natürliches Radongas – zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs

08.12.2017 | Unternehmensmeldung

„Spionieren“ der versteckten Geometrie komplexer Netzwerke mit Hilfe von Maschinenintelligenz

08.12.2017 | Biowissenschaften Chemie