Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kombination genetischer Mutationen verursacht Darmkrebs

03.11.2004


Ursache für 20 Prozent der Erkrankungen erforscht



Rund vier Prozent der Darmkrebserkrankungen werden durch Mutationen einzelner Gene hervorgerufen. Wissenschafter von Cancer Research UK haben jetzt nachgewiesen, dass weitere 20 Prozent durch die kombinierten Auswirkungen vieler genetischer Mutationen hervorgerufen werden. Diese genetischen Mutationen sind für sich genommen meist bedeutungslos. Diese Forschungsergebnisse sollen zur Entwicklung eines hoch entwickelten Bluttests für Darmkrebs führen. Mit diesem Test könnten Mediziner Personen mit einem hohen Krebsrisiko identifizieren und überwachen. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

... mehr zu:
»Darmkrebs »Gen »Mutation »Polyp


Darmkrebs kann durch das Vorhandensein von kleinen Polypen im Darm hervorgerufen werden. Eine große Anzahl von Polypen erhöht daher das Krebsrisiko. Bei Erkrankungen wie FAP (Familial Adenomatous Polyposis) ist ein vererbtes Gen für die Entstehung der Polypen verantwortlich. Jetzt zeigte sich, dass seltene Gene gemeinsam andere Formen von Darmkrebs verursachen können. Das Team verglich Blutproben von 124 Patienten, die zahlreiche Polypen in ihrem Darm hatten, mit Proben von 483 gesunden Teilnehmern. In der ersten Gruppe zeigte sich eine Reihe von genetischen Variationen, die jede doppelt so häufig vorkam wie in der Kontrollgruppe. Jede dieser Varianten scheint die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Polypen zu erhöhen. Weiter Untersuchungen mit Proben von einer größeren Anzahl von Patienten sind laut BBC zur Überprüfung des Zusammenhanges von bestimmten genetischen Mutationen von multiplen Polypen geplant.

Michaela Monschein | pressetext austria
Weitere Informationen:
http://www.cancerresearchuk.org
http://www.pnas.org

Weitere Berichte zu: Darmkrebs Gen Mutation Polyp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Krebs erregende Substanzen aus Benzinmotoren

24.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wasserqualität von Flüssen: Zusätzliche Reinigungsstufen in Kläranlagen lohnen sich

24.05.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Orientierungslauf im Mikrokosmos

24.05.2017 | Physik Astronomie