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Neues Transplantat für Dialysepatienten

16.08.2004


Spiralform soll Komplikationen verhindern



Wissenschaftler des Imperial College haben ein Transplantat entwickelt, das entscheidende Erleichterungen für Dialysepatienten bringen soll. Den meisten Patienten wird derzeit ein synthetischer Schlauch eingesetzt, mit Hilfe dessen sie im Abstand von einigen Tagen an die erforderlichen Maschinen angeschlossen werden. Dieser Schlauch übt einen großen Druck auf die Venen aus, die sich verschließen können, was in der Folge eine Operation erforderlich macht. Das Team um Colin Caro hat jetzt ein spiralförmiges Transplantat entwickelt, das alle diese Probleme lösen soll. Es wird angenommen, dass rund ein Drittel der Betroffenen direkte Vorteile haben wird, vor allem jene Patienten, die seit langem eine Dialyse benötigen oder die aufgrund eine Typ 2 Diabetes unter einem Nierenversagen leiden.

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Derzeit müssen die meisten Transplantate laut BBC innerhalb eines Jahres ersetzt werden. Viele Patienten müssen bis zu drei Mal pro Jahr operiert werden. Das wie eine Spirale geformte Transplantat soll laut den Wissenschaftlern effektiver sein, da es dem Blut erlaubt, ähnlich wie normalerweise hindurch zu "wirbeln". Es wurde bisher im Labor gestestet. Tests mit Patienten beginnen jetzt in Zusammenarbeit mit Experten aus mehreren europäischen Ländern. Die Wissenschaftler haben für die weitere Arbeit an ihrer Entwicklung das Unternehmen Veryan gegründet, das von Nesta, dem National Endowment for Science, Technology and the Arts und anderen Organisationen finanziell unterstützt wird.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ic.ac.uk
http://www.nesta.org.uk

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