Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EMNID- und Robert-Koch-Institut decken Defizite auf: Bundesbürger haben bedenklichen Vitamin E-Mangel

07.10.2002


Vitamin E aus natürlichen Pflanzenölen und Nüssen – unentbehrlich für die Gesundheit, aber nur 30 bis 40 Prozent der Bundesbürger decken den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Tagesbedarf (Robert-Koch-Institut, Berlin). Hochdosierte Vitamin E-Präparate aus pflanzlichen Keimölen aus der Apotheke (z.B. Spondyvit) beugen einem Mangel vor und bieten zusätzlichen Schutz für Herz und Adern. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/CGC - Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH"


Ausreichende Versorgung mit dem "Herz-Schutz-Vitamin" ist nicht gewährleistet

Nährstoffmangel in einem hochentwickelten Industriestaat - das ist eigentlich unvorstellbar, wo wir im Überfluss leben. Doch gerade von Vitamin E, das insbesondere der Gefäßverkalkung und somit dem Herzinfarkt entgegenwirkt, nehmen wir Deutschen zu wenig auf. Die für Krankheitsvorbeugung zuständige Regierungsbehörde, das (RKI), Berlin, stellt eine Vitamin E-Zufuhr bei 60 bis 70 Prozent der Bundesbürger unter dem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Wert (13 mg) fest. Und das scheinen die Deutschen auch zu wissen: In einer Umfrage des EMNID-Institutes wurde der Anteil der ausreichend mit Vitamin E versorgten Bundesbürger auf durchschnittlich 40 Prozent geschätzt. Für Medizin-Experten wie den Krefelder Oberarzt und Herzspezialisten Dr. Friedhelm Späh, ist dieser Zustand bedenklich: "Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E ist lebenswichtig. Insbesondere bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte darauf geachtet werden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nummer Eins". Konsequent lautet daher Spähs Empfehlung: "Einem Mangel lässt sich leicht mit natürlichem Vitamin E aus der Apotheke, z.B. Spondyvit, vorbeugen".

Die Ursachen für den Vitamin E-Mangel in Deutschland sind erklärbar: Vitamin E ist in hohen Konzentrationen in solchen Lebensmitteln enthalten, die wir im allgemeinen nur in geringen Mengen zu uns nehmen - Keimöle (sehr gut: Weizenkeimöl), Vollkorn-Produkte und Nüsse (sehr gut: Haselnüsse). Der menschliche Körper kann es nicht selbst herstellen. Laut der EMNID-Umfrage ist jedoch ein Drittel der Bundesbürger der irrigen Meinung, die körpereigene Produktion sei möglich.



Ein Vitamin E-Mangel muss nicht sein.

Kommt die Vitamin E-Aufnahme durch die Ernährungsform zu kurz, sollten gerade diejenigen mit hohem Cholesterin und Herzkreislauf-Risiko an zusätzliche Zufuhr denken. Vitamin E-Präparate aus der Apotheke sind hier die erste Wahl. "Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte aus natürlichen Keimölen hergestellt wurden", so der Kardiologe. Diese Form kann der menschliche Körper mindestens doppelt so gut verwerten wie die synthetische Variante. "Einmal täglich eine Kapsel Spondyvit und der Vitamin-Mangel ist passé", weiß der Experte aus Erfahrung. Und für weniger als 50 Cent pro Tag werden damit gleichzeitig Herz und Adern geschützt sowie dem Herzinfarkt entgegen gewirkt.

Ein Viertel der Deutschen beugt Vitamin-Mangel vor.

Viele der Bundesbürger wissen nicht nur, dass sie einen Vitamin E-Mangel haben, sie tun auch etwas dagegen. So konnten sowohl EMNID als auch das RKI unabhängig voneinander zeigen, das knapp ein Viertel der Deutschen zu Vitaminpräparaten greift. Dabei zeigte sich eine steigende Tendenz in den Altersgruppen ab 45 Jahren. "Und das ist auch gut so, denn mit wachsendem Alter wächst ebenfalls das Risiko der Gefäßverkalkung", bewertet Späh diesen Befund.

Weitere Infos enthält der Ratgeber "Natürlicher Schutz", der
kostenlos angefordert werden kann: Vitamin-Info, PF 80 07 40, 65907
FFM oder per E-Mail: jakobi@cgc-pr.com

Uwe Knop, Daniela Schwed | presseportal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Künstlicher Leberfleck als Frühwarnsystem
19.04.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

nachricht Weltweit einmalig: Korrekte Diagnose der Lungentuberkulose in nur drei Tagen
16.04.2018 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics