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Nahrungsergänzung statt Medikamenten-Cocktails?

25.09.2002


Bewährtes Supplement könnte Multi-Medikation ersetzen


Viele Befindlichkeitsstörungen, die nach und nach in ein komplexes Krankheitsbild übergehen, sind auf Übergewicht und einen zu hohen Cholesterinspiegel zurückzuführen. Die Medizin reagiert darauf häufig mit einem ganzen Cocktail von Medikamenten, die zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen belastet sind und Sekundärbeschwerden nach sich ziehen können. Welche Probleme und Kosten sich bisweilen ergeben, wenn solche Leiden nicht ursächlich behandelt, sondern zum Gegenstand einer monokausalen Diagnostik, Therapie und Medikation werden, möge das folgende, aus Patientenkontakten der Gesundheitsnews-Redaktion herausgegriffene Beispiel zeigen:

Ein Patient über 50 wurde von Übergewicht, hohem LDL-Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herz/Kreislauf-Beschwerden, Gelenkschmerzen, Magenübersäuerung mit Reflux, Einschlafproblemen sowie Diabetes Typ II geplagt. Auf den ersten Blick ein multimorbides Leiden, wie es in unseren Breitengraden sehr häufig vorkommt und bei unseren Krankenkassen mit Milliardenbeträgen zu Buche schlägt. Entsprechend nahm sich auch die Heilmittelliste aus, die im Laufe mehrerer Konsultationen einen beträchtlichen Umfang erreichte.


Sie umfasste schliesslich zwei Präparate zur Stärkung von Herz und Kreislauf, ein Medikament zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels, ein Präparat zur Senkung des Blutdrucks, ein Mittel zur Neutralisierung überschüssiger Magensäure, ein Analgetikum und eine Salbe zur Linderung der Gelenkschmerzen, ein Präparat zur Regulierung des Blutzucker-Abbaus sowie ein Schlafmittel des Benzodiazepin-Typs als Einschlafhilfe.

Eine ursächliche Behandlung des Leidens hätte sich demgegenüber auf ein einziges Präparat stützen können: Chitosan. Dieses aus Crevettenschalen gewonnene Nahrungsergänzungsmittel hat die Fähigkeit, Magensäure und Fettstoffe im Magen in feste Chelate einzubinden und letztere unverdaut abzuführen. Damit können im Rahmen eines Reduktionsprogramms nicht nur die Fettdepots im Körper nach und nach abgebaut werden, was wiederum zu einer massiven Reduktion der mit dem Übergewicht ausgelösten, unerwünschten Folgeerscheinungen führt. Sondern es können gleichsam als Nebeneffekt auch der LDL-Cholesterinspiegel gesenkt, der Säuerüberschuss neutralisiert, die Verdauung verbessert und die Darmperistaltik angeregt werden. Und dies, ohne dass Chitosan in irgend einer Form den Metabolismus belastet oder mit toxischen Begleiterscheinungen verbunden wäre.

In den schweizerischen PRK-Editionen ist eine Dokumentation mit den wichtigsten Informationen über Beschaffenheit, Wirkung, Anwendung, Effizienz und Sicherheit von Chitosan sowie mit einer kritischen Betrachtung der gesundheits- und sozialpolitischen Verträglichkeit der Chitosan-Prohibition in einzelnen Ländern erschienen. Diese kann gegen Einsendung einer 5-Euro-Note (bzw. Fr. 5.40 in Briefmarken für Bezüger in der Schweiz) bezogen werden bei: Redaktion Gesundheitsnews, Postfach, CH-5415 Nussbaumen.

Beat René Roggen | pressetext.schweiz
Weitere Informationen:
http://www.gesundheitsnews.ch

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