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Weniger Beschwerden mit ergonomischem Computerzubehör!

18.06.2008
Alternativen zu Maus und Tastatur für Menschen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen

Während Bill Gates bereits das Ende der Tastatur voraussagt, haben viele Büroangestellte heute Probleme mit der Nutzung von Maus und Tastatur. Hinter der Projektbezeichung BGIA-Report 03/2008 verbergen sich wertvolle Hinweise für den Einsatz alternativer Eingabemittel.

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG ist für viele Dienstleistungsbranchen zuständig und hat das Projekt beim Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) initiiert. "Unser Ziel ist es, den Betriebsärzten eine kompetente Beratung in diesem Bereich zu bieten," so Dr. Manfred Fischer, Direktor Prävention der VBG.

Von den Projektergebnissen profitieren alle, die am Schreibtisch arbeiten, insbesondere wenn Muskel-Skelett-Erkrankungen vorliegen. Die TOP 3 der Tipps:

1. Grundsätzlich sind flache, wenig geneigte Tastaturen vorzuziehen, weil sie Belastungen der Handgelenke und des Unterarms verringern.

2. Die Maus sollte in Schulterbreite positioniert werden. Also die Maus möglichst nah an die Tastatur legen oder eine Tastatur ohne Nummernfeld anschaffen, falls dieses nicht gebraucht wird.

3. Bei Problemen mit der Maus kann ein Griffel Abhilfe schaffen. Trackballs bieten keine grundsätzlichen Vorteile gegenüber der Maus. Wann eine solche Alternative bei Beschwerden der Hand oder des Unterarms notwendig ist, sollte ein Arbeitsmediziner oder der Betriebsarzt beurteilen.

Bill Gates sagt übrigens voraus, dass die Tastatur von berührungsempfindlichen Bildschirmen und der Spracheingabe abgelöst werden wird.

Stefan Boltz | idw
Weitere Informationen:
http://www.dguv.de/bgia/de/pub/rep/pdf/rep07/biar0308/rep3_083925.pdf
http://www.vbg.de/downloads

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