Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken: Bündelung der Sinnesforschung am Forschungsstandort Tübingen-Stuttgart

21.05.2008
Die Sinnesorgane als Zugang unseres Gehirns zur Welt.
Künstliche Sinnesorgane für Schwerhörige, Gehörlose und Blinde.

Internationale Spitzenforschung am Sensory Research Triangle Tübingen-Stuttgart.

Wie Auge, Ohr und Riechsystem funktionieren, wird in einem für Deutschland einzigartigen Forschungsdreieck, bestehend aus den zwei Forschungszentren für Auge (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Eberhart Zrenner) und Ohr (Leibnizpreisträger Prof. Dr. Hans-Peter Zenner) an den Universitätskliniken für Augen- und HNO-Heilkunde in Tübingen sowie der Universität Stuttgart-Hohenheim als drittem Zentrum (Prof. Dr. Heinz Breer) untersucht. Von der molekularen Grundlage über die Molekulargenetik bis zu Nanomechanik von Auge, Ohr und Riechsystem reicht das Spektrum der Grundlagenforschung in Tübingen-Stuttgart.

Auge, Ohr und Riechsysteme sowie weitere Sinnesorgane verbinden unser Gehirn mit unserer Welt. Hören und Sehen sind die Pforten unseres Geistes zur Welt. Sehen, sei es schwarzweiß oder farbig, erlaubt uns Orientierung, Mobilität und Information, aber auch ein Zugang zu Schönheit und Ästhetik wird uns möglich. Von guter Nahrung und interessanten Menschen angezogen zu werden, dazu hilft uns das Riechen. Aber auch: Warnung vor Verdorbenem, vor Giften. Hören und damit ebenfalls gewarnt werden können wir in und aus allen Richtungen gleichzeitig. Die menschliche Sprache, einzigartiger Ausdruck unseres Menschseins und bedeutendste Informationsquelle bedient sich des Ohres, um sie zu erlernen, anzuwenden und unsere Intellektualität auszubilden. Musik, ebenfalls ein herausragendes Zeichen menschlicher Fähigkeiten, erschließt sich in ihrer Tiefe nur über das Hören.

... mehr zu:
»Gehörlos »Sinnesorgan

Nicht nur Grundlagenforschung, sondern auch Forschung und Entwicklung für den Kranken werden in Tübingen durchgeführt. Ursachen für Erblindung und Gehörlosigkeit wie etwa die Degeneration von Sinneszellen von Auge und Ohr stehen im Mittelpunkt einer international völlig neuartigen fachübergreifenden Bündelung der Sinnesforschung am Forschungsstandort Tübingen-Stuttgart. Themen wie Neuroprotektion, Stammzellen und Regeneration als Grundlagen zukünftiger Arzneimittel, aber auch neuartige Implantate für Schwerhörige, Erblindete und Gehörlose stammen aus Tübingen.

Ansprechpartner für nähere Informationen

Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, M.L.
Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Elfriede-Aulhorn-Str. 5, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 80 01, Fax 07071/29-56 74
zenner@uni-tuebingen.de
Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Eberhart Zrenner
Ärztlicher Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde
Schleichstr. 12-16, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 47 86, Fax 07071/29 50 38
ezrenner@uni-tuebingen.de
Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Marlies Knipper
Molekulare neurobiologische Hörforschung
Tel. 07071/29-8 82 44, Fax 07071/29-49 50
marlies.knipper@uni-tuebingen.de

Dr. Ellen Katz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de

Weitere Berichte zu: Gehörlos Sinnesorgan

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Stoßlüften ist besser als gekippte Fenster
29.03.2017 | Technische Universität München

nachricht Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome
28.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten