Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologie-Institut TIME in Wissen ist Ansprechpartner für die Unternehmen der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus der Reg

02.05.2011
Auf dem Weg in eine wettbewerbsfähige Zukunft ist die Region Mittelrhein/Westerwald einen großen Schritt vorangekommen: Im Februar fand in Wissen die offizielle Eröffnung des Technologie-Instituts für Metall und Engineering GmbH (TIME) durch Wirtschaftsminister Hendrik Hering statt.

TIME gibt Unternehmen der Metallbranche in der Region Hilfestellung bei vielfältigen Anforderungen und gewährleistet den Wissenstransfer für kleine und mittelständische Betriebe. Aufgaben des Institutes sind die Forschung zu anwendungsrelevanten Fragestellungen, die Entwicklung neuer, innovativer Prozesse und Produkte für und mit den Unternehmen, die Beratung von Unternehmen sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.

TIME ist eine der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff. Der Cluster umfasst neben TIME drei weitere Institute: das Technologieinstitut für funktionale Kunststoffe & Oberflächen GmbH (tifko) in Neuwied, das Forschungsinstitut für anorganische Werkstoffe Glas/Keramik GmbH (FGK) in Höhr-Grenzhausen und das Europäische Institut für Feuerfeste Keramik (ECREF), das von Bonn nach Höhr-Grenzhausen umziehen wird. TIME wurde Mitte 2009 als anwendungsorientiertes Forschungs- und Technologie-Institut für die metallverarbeitende Industrie gegründet. Als Gesellschafter fungieren das Land Rheinland-Pfalz, der Landkreis Altenkirchen, die Handwerkskammer Koblenz und die Universität Siegen.

Des Weiteren fließen Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in die Projekte des TIME. Das Institut soll für die mittelständische Industrie und das Handwerk in der Region auf dem Gebiet Metall und Engineering Projekte durchführen, wissenschaftliche Fragestellungen ermitteln, bereits vorhandene Erkenntnisse der Wissenschaft recherchieren, Forschungsergebnisse erarbeiten oder entsprechende Forschungsvorhaben in die Wege leiten.

Dr. Ralf Polzin, TIME-Geschäftsführer, über den Zweck der Einrichtung: "Wir verstehen uns als zentraler Ansprechpartner für die Metallbranche und ermöglichen einen schnellen und unbürokratischen Zugriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Außerdem kennen wir die Leistungsfähigkeit der im Umfeld der Metallverarbeitung im nördlichen Rheinland-Pfalz tätigen Betriebe und können regionale Innovationsentwicklungen eng begleiten, fördern und über das Netzwerk Kooperationen initiieren."

Das Technologie-Institut widmet sich verschiedenen Schwerpunktthemen. So zum Beispiel der Anwendung moderner Simulationstechniken. Statt fortwährend neue Prototypen zu bauen und anschließend zu optimieren, können heute viele Erkenntnisse bereits durch rechnergestützte Simulationen gewonnen werden, die direkt in die Konstruktion einfließen. Gemeinsam mit den Auftraggebern nutzen die Experten des Instituts die Vorteile dieses Verfahrens für deren Entwicklungsprozesse. Zudem verfügt TIME über eine umfangreiche Metallwerkstatt inklusive modernster computergesteuerter Bearbeitungsmaschinen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklungsbegleitung bei Automatisierungsaufgaben am Beispiel der Fügetechnologie. Der Komplex Engineering umfasst unter anderem effiziente Verfahren und Prozesse zur Produktivitätssteigerung, die Fabrikplanung wie auch das Ideenmanagement. TIME unterstützt Unternehmen und Institutionen bei konkreten Projekten, zum Beispiel durch die Klärung technischer Fragestellungen, durch Marktbewertungen oder durch koordinierende Tätigkeiten. Besonders auf diesem Gebiet werden Kompetenzen zielführend gebündelt. Ein Beispiel ist die enge Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Koblenz auf den Gebieten zertifizierter Schweißerschulungen und Mechanik. Seit März 2011 werden die zertifizierten Schweißschulungen in den Räumlichkeiten des TIME durchgeführt. TIME bietet aber noch mehr: So werden kostenlose Vortragsveranstaltungen wie beispielsweise zu Themen wie "Simulation in der Konstruktion" oder "Neue Entwicklungen in der Schweißtechnik" angeboten und Schulungen zu wärmeminierten Schweißverfahren organisiert.

Weitere Informationen unter www.time-rlp.de

Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff

Der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff ist ein wichtiges Projekt der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. Die Branchen Metall, Keramik, Kunststoff und die Oberflächentechnik sind Schwerpunktbranchen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges befinden sich hier über 250 Unternehmen mit mehr als 25.000 Arbeitsplätzen. Ziel der Clusterinitiative ist die Vernetzung der Innovationspotenziale und die Bündelung der Kompetenzen aus Universitäten, Fachhochschulen, ortsansässigen Forschungseinrichtungen sowie den Unternehmen der Region, um innovative Produkte und Prozesse bis zur Marktreife zu entwickeln und somit zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten und zu generieren.

Weitere Informationen unter www.metall-keramik-kunststoff.de

Pressekontakt
Markus Schardt . Duchstein & Partner . Tel: (06131) 90622-55 .
E-Mail: presse@duchstein-partner.de . www.duchstein-partner.de
Duchstein & Partner
Kommunikationsagentur für
Öffentlichkeitsarbeit,Text und Veranstaltungen
Fon: +49 6131 90622 0
Fax: +49 6131 90622 22
http://www.duchstein-partner.de

Markus Schardt | Duchstein & Partner
Weitere Informationen:
http://www.time-rlp.de
http://www.metall-keramik-kunststoff.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke
24.01.2017 | Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

nachricht Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide
20.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie