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Objekte mit Gedächtnis basteln: RUB-Ingenieure mit Formgedächtniswerkstatt beim IdeenPark

07.08.2012
Objekte mit Gedächtnis basteln
IdeenPark in der Messe Essen lädt zum Experimentieren ein
RUB-Ingenieure bauen Formgedächtniswerkstatt auf

Mit einer Experimentierstation und einer interaktiven Multimediashow sind Werkstoffforscher der Ruhr-Universität Bochum vom 11. bis 23. August beim IdeenPark in der Messe Essen vertreten. Familien, Kinder, Jugendliche und Experten sind zu einer Entdeckungsreise durch die Welt der Technik eingeladen.


„Bastelmaterialien“ herstellen: In einem Graphit-Tiegel schmelzen die RUB-Forscher Nickel-Pellets in Titan-Stangen. Beide Elemente vermischen sich in dem Tiegel, so dass die Legierung NiTi entsteht. Die Schmelze wird anschließend abgegossen. Die resultierenden Gussblöcke werden zu Stäben, Drähten oder auch Federn weiterverarbeitet. Beim IdeenPark können die Besucher aus diesen Drähten eigene Formgedächtnisgegenstände herstellen.
Foto: Jan Frenzel

Über 150 Hochschulen, Unternehmen und Bildungsinitiativen präsentieren Exponate, die zum Mitmachen einladen. Speziell für 6- bis 16-Jährige stehen eine Reihe von Workshops auf dem Programm. Der IdeenPark hilft nicht nur herauszufinden, wo die eigenen Talente liegen, sondern gibt auch Einblicke in die technischen Lösungen, die Wissenschaftler für gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungswachstum parat haben. Der Eintritt ist kostenlos.

Ganzes Programm im Internet

Weitere Informationen zum Programm finden sich online unter:
http://www.ideenpark.de/
Basteln mit High-Tech-Werkstoffen
Die RUB-Wissenschaftler sind mit einem Stand auf der „Schatzinsel“ in Halle H3 vertreten. Dort baut der Lehrstuhl Werkstoffwissenschaft eine Formgedächtniswerkstatt auf. Interessierte können mit einem außergewöhnlichen High-Tech-Werkstoff aus Nickel-Titan experimentieren, der nach Verformung wieder seine ursprüngliche Gestalt annimmt – das Material erinnert sich an seine Form. Kinder und Jugendliche können aus Drähten Objekte basteln, die vor Ort im Ofen ein Gedächtnis für die hergestellte Form „eingebrannt“ bekommen. Das Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation (ICAMS) der Ruhr-Universität präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut für Eisenforschung auf drei großen Touchscreens Hintergrundwissen zum Experiment und interaktive Informationen zur Werkstoffforschung.

Weitere Informationen

Dr.-Ing. Jan Frenzel, Lehrstuhl Werkstoffwissenschaft, Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-22547

jan.a.frenzel@rub.de

Dr. Manuel Piacenza, ICAMS, Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-25480, Fax 0234/32-14990

manuel.piacenza@rub.de

Redaktion: Dr. Julia Weiler

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ideenpark.de/
http://www.ruhr-uni-bochum.de

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