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JOB gegründet - Führende Jenaer Biomaterialforscher in neuem Schwerpunkt zusammengeführt

28.11.2005


Irgendwann einmal im Leben braucht sie fast jeder: die Biomaterialien. Implantate wie Herzschrittmacher, Gefäßstützen (Stents), Platten zum Verschrauben von Knochenbrüchen, Zahnfüllungen oder aber auch Kontaktlinsen gehören dazu. Dabei werden Metalle, Kunststoffe und Keramiken sowie so genannte Verbundwerkstoffe als Biomaterialien verwendet. "Die Lebenserwartung und der Anteil der älteren Mitbürger steigt, deshalb wächst der Bedarf an diesen Materialien stark an", erläutert Prof. Dr. Klaus D. Jandt, Direktor des Instituts für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie (IMT) der Friedrich-Schiller-Universität Jena.



Unter Leitung des Jenaer Materialwissenschaftlers ist jetzt die "Jena Organisation for Biomaterials" (JOB) ins Leben gerufen worden. Ziel von JOB ist es, die führenden Jenaer Forscher aus dem Bereich der Biomaterialien zusammen zu bringen, um eine Plattform der universitären Biomaterial-Forschung in Jena zu schaffen und die Biomaterial-Kompetenz in Jena zu fokussieren.



Am ersten Treffen von JOB haben 18 engagierte Mediziner und Naturwissenschaftler der Jenaer Universität teilgenommen. Ziel der Auftaktveranstaltung war es, das enorme Potenzial in diesem Bereich an der Universität sichtbar zu machen und fachübergreifende Schwerpunktthemen zu identifizieren. JOB soll in Zukunft dazu beitragen, Mediziner und Naturwissenschaftler in fachübergreifenden Verbundprojekten zusammen zu bringen und eine kritische Masse für das erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln zu bilden. "Wir hoffen außerdem", so Prof. Jandt, "dass weitere Experten zu JOB finden und das breite vorhandene Spektrum noch erweitern".

Kontakt:
Prof. Dr. Klaus Jandt
Institut für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie der Universität Jena
Löbdergraben 32, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 947731
E-Mail: k.jandt@uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/

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