Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Moderne Methoden der Materialwissenschaft und Werkstoffforschung

22.06.2001


Fortbildungspraktikum Teil 1 bis 3

Praktikum Teil 1: Moderne mikroskopische Verfahren,17.-18.10.2001

Praktikum Teil 2: Chemische Analytik mit spektroskopischen Methoden, Frühjahr 2002

Praktikum Teil 3: Beugungsmethoden in der Materialforschung, Herbst 2002


Moderne Methoden der Materialanalytik und Werkstoffcharakterisierung zur Ermittlung von Stöchiometrie, Bindungszustand, Kristallstruktur und Gefüge sind die Voraussetzung für Fortschritte in allen Bereichen der Materialentwicklung. Zunehmend werden von Einrichtungen an Hochschulen und privaten Anbietern die in der Anschaffung oftmals sehr teuren Meßmethoden in Form von Dienstleistungen für industrielle Nutzer angeboten. Ziel unserer Fortbildungspraktika ist es, die Teilnehmer mit der Nutzung moderner Methoden der Material- und Werkstoffforschung vertraut zu machen. Dazu werden die Grundlagen der Methoden vorgestellt und ihre Anwendungsbereiche anhand von zahlreichen Fallbeispielen aufgezeigt. Demonstrationen und Übungen in kleinen Gruppen sollen Erfahrungen vermitteln, die den Teilnehmern eine Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten der jeweiligen Methoden für ihre speziellen Fragestellungen erlaubt.

Die MATFORM Fortbildungspraktika richten sich an Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker, die mit der Entwicklung, Herstellung, Qualitätssicherung und Fehleranalyse von Werkstoffen, Schichtsystemen und Verbundwerkstoffen befasst sind.

Vom 17.-18.10.2001 findet an der Technischen Universität Darmstadt das Praktikum
Teil 1 über Moderne mikroskopische Verfahren statt.

In den Bereichen Optische Mikroskopie, Elektronenmikroskopie, Rastersondenmethoden und Transmissions Elektronenmikroskopie werden gängige Verfahren und kommerzielle Geräte sowie neue Entwicklungen behandelt. Die zunehmende Miniaturisierung technologischer Komponenten hat in den letzten Jahren zu neuen Entwicklungen bekannter Methoden, aber auch zu ganz neuen Untersuchungsverfahren und Charakterisierungsmethoden geführt, die in immer kleinere Dimensionen vorstoßen und die Abbildung der geometrischen Strukturen bis in den atomaren Bereich erlauben. Dabei ist die Struktur der Materialien auf den unterschiedlichen Skalen entscheidend für ihre Eigenschaften und für die Funktion der mit ihnen hergestellten Bauteile. Weitere Fortschritte wurden auch in der Erweiterung der Umgebungsbedingungen erzielt, unter denen die Methoden eingesetzt werden können. In einigen Fällen können so Prozeßschritte der Materialherstellung und Materialveränderungen im Einsatz direkt verfolgt werden. Diese Punkte werden im Fortbildungspraktikum angesprochen und den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer entsprechend vertieft.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine aktive Beteiligung an den Praktika zu ermöglichen. Die fachliche Leitung der Veranstaltung liegt bei Dr. Th. Mayer und Dr. O. Pompe aus den Fachgebieten Oberflächenforschung und Physikalische Metallkunde des Fachbereiches Material- und Geowissenschaften der Technischen Universität Darmstadt. Die Dozenten und Übungsleiter sind Lehrer für das Studienfach "Materialwissenschaft" bzw. Spezialisten für bestimmte Verfahren aus der Universität (Anwender moderner Methoden auf materialwissenschaftliche Problemstellungen) oder Industrie (Gerätehersteller).

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.,

Miriam Leonardy,
Hamburger Allee 26,
D-60486 Frankfurt,
Tel: 069-7917 759,
Fax: 069-7917 733,
e-Mail: presse@dgm.de

Miriam Leonardy | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de/

Weitere Berichte zu: Materialwissenschaft Werkstoffforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Mikroplastik in Meeren: Hochschule Niederrhein forscht an biologisch abbaubarer Sport-Kleidung
18.09.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Flexibler Leichtbau für individualisierte Produkte durch 3D-Druck und Faserverbundtechnologie
13.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie