Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovation: Profile aus kontinuierlich faserverstärkten Thermoplasten

25.02.2004


Durch die Verwendung von Verbundwerkstoffen lassen sich zahlreiche praxisrelevante Eigenschaftskombinationen gezielt einstellen. Attraktive Anwendungen erlangen diese Materialien durch die Realisierung von signifikanten Gewichtseinsparungen in Kombination mit hohen Festigkeiten und gute Korrosionseigenschaften bei günstigen Herstellungs- und Fertigungskosten.



Mit der Entwicklung der DExWin®-Materialien stellt das Unternehmen COMAT Composite Materials GmbH aus Kaiserslautern neuartige Verbundwerkstoffe zur Verfügung, die aus kontinuierlichen Glasfasern als Verstärkungskomponente und einer thermoplastischen Polypropylenmatrix (PP) aufgebaut sind. Die Technologie kann auch zur Verarbeitung weiterer Verstärkungsmaterialien - wie etwa Kohlenstofffasern - und auf andere Matrixmaterialien wie beispielsweise Polyamid angewendet werden. Damit wird die Palette von zur Verfügung stehenden Verbundwerkstoffen deutlich aufgeweitet.



Durch die Einführung eines neuen Fertigungsverfahrens ist es COMAT gelungen, damit faserverstärkte Profile mit endloser Geometrie herzustellen. Aufgrund der erreichbaren hohen Festigkeiten und Steifigkeiten sowie der optimierten Verbesserung gegen Durchbiegung stellt DExWin® damit eine Alternative zu konventionellen Metallhalbzeugen dar, die in den unterschiedlichsten Industriebranchen Einsatz finden können.

Beispielsweise können die thermoplastischen Composite als Verstärkungsprofile für Fensterrahmen genutzt werden. Gegenüber herkömmlichen Stahlprofilen lassen sich in diesem Anwendungsfall neben besseren Wärmedämmwerten auch einfachere Fertigungsparameter realisieren, da sich die Verformbarkeit und die Schweißbarkeit des DExWin®-Profils fertigungstechnisch vorteilhaft ausnutzen lässt. Über die einfache Integration der Profile in den Fertigungsprozess unterschiedlichster Spritguss- und Pressbauteile haben die Anwender zudem eine attraktive Lösung parat, um lokale Verstärkungseffekte effizient zu realisieren.

Bei der Substitution konventioneller Werkstoffe durch diese innovative Materiallösung unterstützen Sie die Mitarbeiter der Firma COMAT Composite Materials GmbH gerne mit kompetenter Anwenderberatung.


COMAT Composite Materials GmbH
Frau Dipl.-Ing. Angelika Schiffmacher
Tel.: +49(0)6301-7152-17
Fax: +49(0)6301-7152-20
Marie-Curie-Straße 11
D-67661 Kaiserslautern
schiffmacher@comat.de

| NeMa News
Weitere Informationen:
http://www.comat.de
http://www.neuematerialien.de/

Weitere Berichte zu: Festigkeit Thermoplast Verbundwerkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Mikroplastik in Meeren: Hochschule Niederrhein forscht an biologisch abbaubarer Sport-Kleidung
18.09.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Flexibler Leichtbau für individualisierte Produkte durch 3D-Druck und Faserverbundtechnologie
13.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie