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Außenspiegel aus dem Kunststoff Ultraform der BASF

03.02.2003



Moderne Rückspiegel lagern nicht mehr auf einem Kugelgelenk. Für eine optimale, vibrationsfreie Sicht nach hinten sorgt in heutigen Konstruktionen nur die verstellbare Spiegelplatte. Ein neuer, halbkugelförmig aufgebauter Verstellantrieb vom Typ MR4 der österreichischen Magna Donnelly-Tochter Magna Auteca bringt den Spiegel innerhalb eines Verstellwinkels von +/- 14 Grad in jede gewünschte Position. Die Anforderungen an den verwendeten Werkstoff konnte Ultraform®, das POM (Polyoxymethylen) der BASF, erfüllen.

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Der Verstellantrieb dient als Lager für die Spiegelplatte und gleichzeitig als Mechanismus für deren Lageänderung. Er kann manuell, elektrisch oder mit Hilfe einer Memory-Option bedient werden. Von dem Bauteil wird besonders Vibrationsfreiheit und mechanische Belastbarkeit erwartet. Daneben soll es kompakt, leicht und einfach zu montieren sein.

Um diese Ansprüche zu erfüllen, setzt Magna Auteca bei der Werkstoffwahl für wesentliche Bauteile des Verstellantriebs auf Ultraform® von BASF. POM verbindet hohe Steifigkeit mit mechanischer Festigkeit, guten Gleitreibe- und Federeigenschaften sowie Maßhaltigkeit. Gleichzeitig ist POM in der eingesetzten Version - Ultraform N2320 003 schwarz - rasch im Spritzguß verarbeitbar, leicht entformbar und zeichnet sich nach Beobachtungen bei Magna Auteca zusätzlich durch eine geringe Nachschwindung aus. Um Kosten zu senken, integrierten die Konstrukteure verschiedene Funktionselemente direkt in das Bauteil. Bis zu 20 weitere Bestandteile des Antriebs wie die Stellmotoren und einzelne Getriebeteile lassen sich in der Montage einfach anklipsen.


Mit diesen Vorzügen ausgestattet ist dem Spiegel-Verstellantrieb MR 4 rasch der Einzug in die Großserienproduktion gelungen. Als Gleichteil in mehreren Millionen Stück pro Jahr gefertigt, zählen zu den Referenzadressen zahlreiche Fahrzeugmodelle der Marken Audi, BMW, DaimlerChrysler, Skoda und VW. Darunter auch Oberklasse-Limousinen wie der neue Maybach, die Mercedes-Benz S-Klasse oder der VW Phaeton.

Auch aus vielen anderen Automobilteilen ist Ultraform® von BASF nicht mehr wegzudenken. Vor allem dann, wenn es um eine einfache Montage durch Schnapp- oder Schraubverbindungen geht, oder besonders gute Gleitreibe-Eigenschaften gefragt sind. Aktuelle Anwendungen von Ultraform® im Fahrzeugbau sind deshalb beispielsweise die Kugelschalen für Spurstangen-Köpfe ebenso wie Befestigungs-Klipse, Kraftstoffentnahme-Einheiten, Tankdeckel, Lautsprechergitter oder Kleinmotor-Getriebeteile.


Weitere technische Informationen über Ultraform® sind über die E-Mail-Adresse ultraplaste.infopoint@basf-ag.de.

Bei Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Frau Dr. Sabine Philipp

| BASF
Weitere Informationen:
http://www.basf.de/ultraform
http://www.maganint.com
http://www.aoem.at

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