Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anti-microbial coatings with a long-term effect for surfaces (2)

22.01.2015

Hygienic conditions and sterile procedures are particularly important in hospitals, kitchens and sanitary facilities, air conditioning and ventilation systems, in food preparation and in the manufacture of packaging material. In these areas, bacteria and fungi compromise the health of both consumers and patients.

Researchers at the INM – Leibniz Institute for New Materials have now produced antimicrobial abrasion-resistant coatings with both silver and copper colloids with a long-term effect that kill germs reliably and at the same time prevent germs becoming established. The coatings are particularly suitable for the application on large and solid surfaces, on doorhandles and for textiles.


Anti-microbial coatings

Copyright: Uwe Bellhäuser, only free within this information.

The researchers from the INM will be presenting their results at the International Nanotechnology Exhibition and Conference nano tech 2015, Tokio, Japan.

“The new development combines two properties which means the presence of germs and fungi on these surfaces is zero”, explains Carsten Becker-Willinger, Head of the Nanomers Program Division. Silver or copper colloids which gradually release germicidal metal ions into the environment are incorporated in the coating.

“The metal colloids are only a few nanometers in size, but their particular ratio of size to surface area produces a distinctive long-term effect. The “consumption” of metals to metal ions is then so low that the coating can be effective for several years”, says the chemist. The long-term effect will also be increased by the high abrasion resistance.

At the same time, the surface of the coating is anti-adhesive, so neither dead nor fresh germs can adhere to the surface. As a result, the coating primarily counteracts the formation of an extensive biofilm.

The researchers were able to prove the double microbicidal and biofilm-inhibiting action using the standardised ASTM E2 180 test process. The new material can be applied to a variety of substrates such as plastic, ceramic or metal using conventional techniques such as spraying or dipping, and cures thermally or photochemically. Selective variation of the individual components allows the developers to react to the particular and different needs of potential users.

From January 28 to 30, the researchers of the INM present this and further results at the German Pavilion, Bootj 5J-21. At the German Pavilion, the Association of German Engineers (VDI) will concentrate the expertise of all German exhibitors at the nano tech.

The German Pavilion is supported by the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy (BMWi). An oral presentation on „Materials and Processing for functionalized Surfaces“. will take place at the Main Theater, Hall 5, on January 29, German Day.

Your contact at the Booth:
Dr. Karsten Moh
Dr. Thomas Müller
Mareike Frensemeier

Your expert at the INM:
Dr. Carsten Becker-Willinger
INM – Leibniz Institute for New Materials
Head Nanomers®
Phone: +49681-9300-196
nanomere@inm-gmbh.de

INM conducts research and development to create new materials – for today, tomorrow and beyond. Chemists, physicists, biologists, materials scientists and engineers team up to focus on these essential questions: Which material properties are new, how can they be investigated and how can they be tailored for industrial applications in the future? Four research thrusts determine the current developments at INM: New materials for energy application, new concepts for medical surfaces, new surface materials for tribological applications and nano safety and nano bio. Research at INM is performed in three fields: Nanocomposite Technology, Interface Materials, and Bio Interfaces.
INM – Leibniz Institute for New Materials, situated in Saarbruecken, is an internationally leading centre for materials research. It is an institute of the Leibniz Association and has about 195 employees.

Weitere Informationen:

http://www.inm-gmbh.de/en
http://www.nanotechexpo.jp/
http://www.nanotech-tokyo.german-pavilion.com/content/en/home/home.php

Dr. Carola Jung | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen
19.10.2017 | Forschungszentrum Jülich, Jülich Centre for Neutron Science

nachricht Was winzige Strukturen über Materialeigenschaften verraten
19.10.2017 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise