Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verformungsversuche an Karosserieteilen mit Elektro-Prüfzylindern

25.11.2009
Mit der erweiterten Baureihe elektro-mechanischer Servo-Prüfzylinder von Zwick werden die spezifischen Kundenanforderungen in der Automobilindustrie noch besser abgedeckt. Das Unternehmen bietet damit eine Alternative zu hydraulischen Systemen für statische und zyklische Bauteil-Prüfungen an.

Dies gilt sowohl für die produktionsintegrierte Prüfung als auch für den Dauertest von Bauteilen mit großen Hüben, bei dem die Materialeigenschaften bis zu ihren Grenzen erprobt werden. Mit einer Geschwindigkeit von 1 µm/min bis 30 m/min, einem Kraftbereich von 0,1 mN bis zu 30 kN, einem Standardhub von 200 oder 400 mm und einer Positionsgenauigkeit bis ±2 mm ist der Elektro-Prüfzylinder eine Lösung für viele verschiedene und komplexe Anwendungen, angefangen bei der Prüfung von Kopfstützen, Lenksäulen, Schalthebeln, Bremseinrichtungen über Schaumstoffe bis hin zu Steckern und Magnetschaltern.

Elektro-Prüfzylinder kann in Prüfstand flexibel eingebaut werden

Auch Verformungsversuche an Karosserieteilen können durchgeführt werden. Dabei wird der Zylinder in einem kleinen Prüfstand flexibel eingebaut. Neben der Verformungsmessung im Lastpunkt direkt durch den Prüfzylinder können zusätzlich weitere Messtaster die Deformation an anderen Punkten messen.

Diese Daten werden zeitsynchron in der sogenannten Testcontrol-Elektronik erfasst und auf einfachste Weise in der Prüfsoftware Testexpert II dargestellt und ausgewertet. Damit stehen alle Funktionen einer Standard-Prüfmaschine zur Verfügung, wie das definierte Anfahren von Positionen mit höchster Genauigkeit, eine einstellbare Kraftregelung oder eine stoßfreie Umschaltung zwischen diesen Betriebsarten innerhalb einer Prüfung.

Elektro-Prüfzylinder führen mechanisches Konzept der Prüfmaschinen weiter

Ebenso wird das mechanische Konzept der Zwick-Prüfmaschinen weitergeführt, so dass auf alle Werkzeuge und Zubehörteile des Zwick-Produktportfolios zurückgegriffen werden kann. Für zusätzliche Aufgaben des Prüfzylinders, wie beispielsweise Füge-, Einpress- oder Montage-Prozessschritte, können aber auch jederzeit spezielle Werkzeuge angebaut werden.

Ein weiteres Plus der Elektro-Prüfzylinder ist laut Zwick die Flexibilität im Anbau an die Prüfvorrichtung. Der Zylinder kann in einem kundeneigenen Prüfrahmen oder in einer Produktionslinie in beliebigen Positionen eingebaut werden oder als Ergänzung an eine Materialprüfmaschine als zweite Prüfachse installiert werden.

Der Elektro-Prüfzylinder ist sehr wartungsfreundlich, denn er benötigt kein Öl, keine Pumpe oder pneumatisches System. Er wird einfach an eine einzelne oder 3-phasige Stromversorgung angeschlossen. Er ist dadurch geeignet für Anwender, die ein erschwingliches Prüfsystem suchen, das eine hohe Leistung und Flexibilität aufweist aber wenig oder gar keine Wartung benötigt.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/240472/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Entzündung weckt Schläfer

29.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet

29.03.2017 | Wirtschaft Finanzen

Energieträger: Biogene Reststoffe effizienter nutzen

29.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz