Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens führt flüssigkeitsgekühlte Active Interface Module für Sinamics S120 Umrichter ein

21.03.2014

Siemens Industry bietet im Rahmen der Niederspannungsumrichter Sinamics S120 erstmals flüssigkeitsgekühlte Active Interface Module (AIM).

Diese decken den Spannungsbereich 500 bis 690 V ab und verfügen über eine Leistung von 1700 kW. Zusätzlich zu den bisher verfügbaren luftgekühlten Modulen existiert nun eine flüssigkeitsgekühlte Lösung, die ihre Wärme nahezu komplett an die Kühlflüssigkeit und nicht an die Umgebung abführt.

Somit kann die Raumklimatisierung stark reduziert und die hierfür sonst notwendigen Installations-, Wartungs- und Betriebskosten gesenkt werden. Da kein Lüfter benötigt wird, fällt zudem der Eigenverbrauch der Module geringer aus.

Im Gegensatz zu Umrichtern mit einem Gleichrichtereingang auf der Netzseite können Sinamics S120 Umrichter mit Active Line Modulen die Energie zurückspeisen und sorgen für eine deutliche Energieeinsparung.

Active Interface Module bilden eine funktionale Einheit mit den Active Line Modulen und sind als Netzanbindung für deren Betrieb notwendig. Das Active Interface Modul filtert die Oberschwingungen weitgehend heraus und sorgt netzseitig für sehr geringe Netzrückwirkungen. Die neuen Module beinhalten eine flüssigkeitsgekühlte Drossel, ein flüssigkeitsgekühltes Filtermodul sowie die zugehörigen Verbindungselemente.

Dadurch wird ein effizientes Kühlkonzept mit einer durchgängigen Flüssigkeitskühlung ermöglicht. Durch die Parallelschaltung von bis zu vier identischen Modulen lassen sich motorseitig bis zu 5700 kW und netzseitig bis zu 6460 kW realisieren.

Somit decken die effizienten Umrichter ein noch breiteres Applikationsspektrum ab und lassen sich sehr gut auch bei Anwendungen mit einem hohen Leistungsbedarf einsetzen.

Aufgrund ihres kompakten Aufbaus eignen sich die flüssigkeitsgekühlten Umrichter für den Einsatz bei beengten Platzverhältnissen, wie in Schiffsantrieben, sowie in rauen Umgebungen, beispielsweise im Bergbau oder in der Öl- und Gasindustrie.

Ansprechpartner
Nadine Paterlini
Tel. +41 (0)585 585 940
nadine.paterlini@siemens.com

Leseranfragen an:

Siemens Schweiz AG
Industry Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Telefon +41 848 822 844
industry.ch@siemens.com
www.siemens.ch/industry

Nadine Paterlini | Siemens Industry Sector

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie