Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Wachsendes Interesse"

01.02.2009
Das Tiefziehen gilt als das wichtigste Verfahren der Blechumformung überhaupt. Zu den führenden mittelständischen Zulieferern in dieser Disziplin gehört das Unternehmen Rübsamen. In modernen Fertigungslinien produziert es sowohl Klein- als auch Großserien. In wachsendem Maße für die Energie- und Medizintechnik.

Fast alle Branchen der deutschen Industrielandschaft brauchen irgendwann irgendwo Tiefziehteile. Demnach wundert es kaum, dass der allgemeine Maschinen- und Anlagenbau traditionell zu den ebenso treuen wie großen Abnehmern tiefgezogener Blechformteile des Zulieferers Rübsamen gehört. Seit geraumer Zeit jedoch fertigt das Familienunternehmen in wachsendem Umfang auch Tiefziehteile für Kunden in der Medizintechnik und in der Energietechnik. "Vor allem die Boom-Branchen aus den Bereichen der erneuerbaren Energien, also die Hersteller von Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen, zeigen wachsendes Interesse an unserem Leistungsspektrum auf dem Gebiet des Tiefziehens", erläutert Geschäftsführer Thomas Röttger, der das Unternehmen gemeinsam mit Jürgen Abromeit und Joachim Theiß leitet.

Formteile für die "grüne" Energie

Der Bad Marienberger Zulieferer produziert tiefgezogene Blechformteile von Losgröße 1 bis 100.000 aus allen bekannten Stahl-Werkstoffen - auch hochvergüteten und VA-Stählen. Aus den Leichtmetallen Aluminium und Magnesium entstehen ebenfalls Tiefziehteile. Und auch Zink und Buntmetalle werden im Hause Rübsamen nach DIN 8584 tiefgezogen. Bedingt durch das Verfahren an sich liegen die geometrischen Schwerpunkte dabei auf einseitig offenen oder auch rotationssymmetrischen Hohlkörpern mit Durchmessern von 20 bis 2000 Millimetern sowie halbseitig offenen Bauteilen mit Kantenlängen von 2000 x 1500 Millimetern. In vielen Fällen handelt es sich beispielsweise um Gehäuse-Komponenten sowie Abdeckungen und Verkleidungen aller Art.

Je nach geforderter Belastbarkeit und der Konstruktion des Kunden können die tiefgezogenen Blechformteile Wandstärken von nur 0,5 bis zu 15 Millimeter aufweisen. "Aufgrund unserer Fertigungs- und Logistikmöglichkeiten können wir selbst anspruchsvolle Sonderwünsche erfüllen, an die sich andere Zulieferer nicht heran trauen. Auf Wunsch realisieren wir auch hauchdünne Blechformteile in Rekordzeit", betont Seniorchef Joachim Theiß.

Gerade in den letzten Monaten hat Rübsamen seine Position im europäischen Wettbewerb durch den Ausbau seiner Logistikkapazitäten und vor allem durch die Erweiterung der Fertigungskompetenzen in der Blechbearbeitung erheblich gestärkt: Eine neue Laserschneidmaschine erhöht sowohl das Qualitätsniveau als auch die Produktivität beim Zuschneiden von Blechtafeln. Und eine nagelneue 600-Tonnen-Presse erweitert die Möglichkeiten beim Tiefziehen und Stanzen.
Zulieferer Rübsamen hat in vielen Branchen einen guten Ruf. Das Unternehmen hat sich im Laufe seiner inzwischen fast fünfzigjährigen Firmengeschichte einen Namen gemacht als Qualitätslieferant auf dem Gebiet der Blechumformung und befindet sich auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs. Das gilt sowohl für das Tiefziehen als auch für das Spezialgebiet des Unternehmens, das Metalldrücken.

Aktuell fertigt Rübsamen über 3.000 verschiedene Blechumform-Produkte in kleinen und großen Serien. Dabei handelt es sich um einbaufertige Bauteile und Baugruppen von hoher Präzision und mit Geometrien unterschiedlicher Komplexität. Geliefert wird an den Fahrzeug- und Maschinenbau, an Hersteller aus Konsumgüterindustrie, Energietechnik, Fluidtechnik, Bauwesen sowie in die Lebensmittel- und Leuchtenindustrie.

Auch als Entwicklungspartner zunehmend gefragt

Das nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Unternehmen verfügt über eine moderne CAD-Abteilung, einen eigenen Werkzeugbau sowie langjährige Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Metallwerkstoffen und Umformverfahren. Es definiert sich daher nicht nur als Zulieferer hochwertiger Qualitätsprodukte, sondern auch als kompetenter Partner für die Entwicklung innovativer Konstruktionen. Gerade weil Rübsamen als Verfahrensalternative - vor allem für kleinere Serien - das Metalldrücken beherrscht, eröffnen sich hier mitunter interessante neue Wege.

Michael Stöcker | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/-Wachsendes---Interesse-_id_161__dId_407280_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie