Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Oberflächenveredelung: Nickelwerkstoff von ThyssenKrupp VDM optimiert das Auftragschweißen

01.02.2010
Den Metallurgen der ThyssenKrupp VDM ist es in zweijähriger Forschungszeit gelungen, die Weiterentwicklung des Schweißzusatz-Werkstoffes Nicrofer S 6020 (FM625) entsprechend den Kundenwünschen und den Marktanforderungen insbesondere für das Auftragschweißen erheblich voranzutreiben.

Dieser hochlegierte Korrosionswerkstoff findet seinen Einsatz vornehmlich in der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie oder in Wärmetauschern von Müllverbrennungsanlagen. Der neue Nicrofer S 6020 verbessert die Qualität des Auftragschweißens in einem solchen Umfang, dass aufwändige Nacharbeiten beim Verarbeiter, wie z.B. das zeitintensive Nachschleifen, weitgehend entfallen können. Neben dieser Zeitersparnis bietet der Nicrofer S 6020 nach seiner Optimierung einen noch höheren Korrosionsschutz, wodurch sich die Widerstandsfähigkeit von Auftragschweißungen in aggressiven Medien weiter verbessert.

Das Auftragschweißen ist ein thermisches Beschichtungsverfahren zur Oberflächenveredelung. Dabei wird der und korrosionsbeständige Werkstoff metallurgisch mit dem Grundmaterial verbunden. Korrosionsschutz ist ein wichtiges Thema, vor allem beim Werkstoffeinsatz unter extremen Bedingungen. Solch hohe Anforderungen herrschen z.B. im Umfeld von Wärmetauschern in Müllverbrennungsanlagen, einem von vielen wichtigen Einsatzgebieten des Nicrofer S 6020. Der Allround-Werkstoff ist bei solchen Einsätzen nicht nur besonders aggressiven, sondern auch bis zu 1.000 Grad Celsius heißen Gasen ausgesetzt. Dies bedeutet extreme Ansprüche an die Zuverlässigkeit und Qualität des eingesetzten Korrosionsschutzes.

Durch das Auftragschweißen des Nicrofer S 6020 auf niedriger legierte – und damit entsprechend kostengünstigere – Rohre in Wärmetauschern kommt es zur Minderung von Schäden an Bauteilen und damit zur deutlichen Verlängerung der Standzeit dieser material-aufwändigen Anlagen. Die ThyssenKrupp VDM GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Nickellegierungen sowie hoch legierten Sonderedelstählen und ist insbesondere in den Segmenten Anlagenbau, Energiegewinnung, Öl und Gas, der Elektro- und Elektronikindustrie sowie Automotive-, Luft- und Raumfahrtindustrie tätig. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in Werdohl, Altena, Unna und Siegen sowie ein Vertriebsbüro in Frankfurt/M.. Hinzu kommen zwei Werke in den USA sowie eine weltweite Vertriebsorganisation. Im Geschäftsjahr 2008/2009 erwirtschafteten die rund 1.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 743 Millionen Euro.

Ansprechpartner:
Volker Lindemann
ThyssenKrupp VDM
Telefon: +49 2392 55-2588
Telefax: +49 2392 55-2586
E-Mail: volker.lindemann(at)thyssenkrupp.com

Volker Lindemann | ThyssenKrupp VDM
Weitere Informationen:
http://www.thyssenkrupp-vdm.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie