Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nadeln für Stoff - Nadelgreifer mit passender Hubeinheit

22.09.2011
AGS – Automation Greifsysteme Schwope – hat einen Nadelgreifer mit passender Hubeinheit entwickelt.

Damit lassen sich Greifer für Industrieroboter fertigen, die sicher zupacken und biegeschlaffe Materialien wie Stoff, Gewebe, Leder oder Schaumstoff an ihren Weiterverarbeitungs- oder Bestimmungsort bringen.

Beispiele: In der Automobilindustrie können mit der Baugruppe Stoffe als Verkleidung auf den ABC-Säulen angebracht werden. Teppichteile für die Luftfahrtindustrie lassen sich greifen und zur richtigen Stelle transportieren. Ebenso sicher packt die Gruppe Dämmelemente und Dämmstoffe. Der Nadelhub ist präzise einstellbar, um ein Textil-Stück von einem Stapel zu greifen.

Zudem ist die Stellung der Nadeln abfragbar. Das bedeutet: Ein Zugreifen in verschiedenen Stellungen bis zu einer Breite von 40 Millimetern ist möglich. Das erfolgt gegenläufig. Der Nadelgreifer ist so positionierbar, dass die Materialien durch die normale Biegeschlaffheit nicht von den Nadeln rutschen.

Die Nadeln sind hochverschleißfest und identisch mit denen, die in industriellen Nähprozessen verwendet werden. Der Nadelgreifer ist hohl, damit er über die Stange des Magazins, in dem beispielsweise Stoff liegt, von oben durchtauchen kann. Im Inneren steckt eine Messingbuchse zur Führung. Sie ist durch das ständige Auf- und Abfahren hohem Verschleiß ausgesetzt und lässt sich problemlos austauschen – der gesamte Greifer bleibt länger funktionstüchtig.

Bedingt durch die unterschiedlichen Anforderungen während der Aufnahme- und Einlegesituation lässt sich der Nadelgreifer mit mehreren Hubeinheiten kombinieren. Das ist notwendig, da der Stoff entweder gespannt oder entspannt sein muss. Diese Einheiten können über zwei Achsen miteinander arbeiten; auf der X-Achse werden Stoffbahnen gespannt beziehungsweise entspannt, und in die endgültige Einlegeposition gelangt das Material über die Y-Achse.

Beide Achsen können drucklos geschaltet und die Position abgefragt werden. Die gesamte Hubeinheit ist über den Anschlag beliebig einstellbar und hat Standardhübe von 25 bis 200 Millimeter. Ein Sensor liefert Informationen über die Position der Einheit und ermittelt, ob diese ein- oder ausgefahren ist. pb

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/Handhaben/Nadelgreifer-mit-Hubeinheit/Nadeln-fuer-Stoff.htm

Weitere Berichte zu: ACHSE Greifer Hubeinheit Millimeter Nadel Nadelgreifer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten