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Lernfabrik präsentiert selbst entwickelten Mendocino-Motor

08.07.2013
- Erfolgreiche Abschlusspräsentation der Simulationsfirma „HHN Parts and Products“
- Symbol für eigenständiges Lernen und Erwerb von sozialen Kompetenzen

Das Projekt der „Lernfabrik“ der Hochschule Heilbronn gilt als bundesweites Vorbild und erfolgreiches Beispiel für praxisnahes Studium und Vernetzung mit der Industrie. Ein Semester lang simulieren Studierende eine Produktionsfirma - die „HHN Parts and Products“. Im Sommersemester 2013 bereits in der vierten Auflage, hat sich die Lernfabrik als innovative und projektorientierte Lehrveranstaltung erfolgreich im Bachelorstudiengang Produktion und Logistik etabliert.

In diesem Semester galt es, einen Mendocino-Motor in Kleinserie zu entwickeln. 15 Wochen Zeit hatten 35 Studierende des sechsten Semesters, um unter fast realen Bedingungen 60 vollständige und versandfertige Motoren mit einer ausgeplanten Serienproduktion und demonstrierbaren Produktionsschritten in einem vorgegebenen Kostenrahmen vorzulegen.

In sechs Abteilungen organisiert – Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Konstruktion und Entwicklung, Einkauf und Logistik, Fertigung und Montage – nutzten die Studierenden sämtliche Fertigungs-, Montage- und Logistikeinrichtungen des Studiengangs, zudem standen ihnen die Mess- und Prüfmittel sowie die notwendigen IT-Programme für alle erforderlichen Planungs-, Dispositions- und Dokumentationsarbeiten zur Verfügung.

Abschlusspräsentation mit Gästen
Nicht ohne Stolz stellten die Studierenden jetzt bei einer Abschlusspräsentation in den Laborhallen des Studiengangs Produktion und Logistik ihr Endprodukt, aber auch die verschiedenen Arbeits- und Entwicklungsstufen vor. Geladen waren neben den betreuenden Professoren aus dem Studiengang Produktion und Logistik auch diverse Vertreter der Industrie und der Verbände, drei Schulklassen von Gymnasien aus Heilbronn und Neckarsulm sowie 16 Teilnehmer eines hochschuldidaktischen Workshops, welcher am gleichen Tag mit Vertretern diverser Hochschulen Baden-Württembergs an der Hochschule Heilbronn durchgeführt wurde. Prof. Dr. Patrick Balve, Initiator der Lernfabrik, erläutert den Ansatz:

„Normalerweise geben wir als Dozenten das Wissen an unsere Studierenden weiter – in Vorlesungen und Laboren – und prüfen dieses in Klausuren oder mündlichen Prüfungen ab. Mit der Lernfabrik drehen wir den Spieß um, fragen unsere Studierenden ‚Wie würdet Ihr es machen?‘ und sind jedes Semester wieder erstaunt über die hervorragenden Ergebnisse.“ Prof. Dr. Rainald Kasprik, Prorektor für Studium und Lehre, ergänzt: „Die Lernfabrik ist ein Symbol für eigenständiges Lernen, aber auch für den Erwerb von sozialen Kompetenzen, insbesondere durch die Prozesse der notwendigen Teamarbeit.“

Was ist ein Mendocino-Motor?
Beim Mendocino-Modell handelt es sich um einen Motor, bei dem Solarzellen den Strom liefern. Er fasziniert, weil er anscheinend unmittelbar Licht in Bewegung verwandelt. Das geschieht völlig lautlos und dynamisch. Der schwebende und sich ohne sichtbaren Antrieb drehende Rotor weckt die Neugier. Dieser Zustand wird durch die Verwendung von Permanentmagneten erreicht, welche nichtkonzentrisch repulsiv angeordnet sind.

Weitere Informationen über die Lernfabrik und den Studiengang Produktion und Logistik unter http://www.hs-heilbronn.de/pl.

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit mehr als 8.000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 46 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Patrick Balve, Hochschule Heilbronn, Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-6735, E-Mail: patrick.balve@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de/pl

Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing), Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559, E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de

Heike Wesener | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-heilbronn.de/pl

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