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Klein-Spritzgießmaschine für die Medizintechnik

29.01.2009
Aus dem automomen elektrischen Kleinspritzaggregat Micro Plus, das die HW Tech GmbH, Gottmadingen auf der Fakuma 2006 präsentierte, ist nun eine komplette Klein-Spritzgießmaschine geworden. Sie wurde speziell zum Spritzgießen von Kunststoffteilen für die Medizintechnik konzipiert.

Das autonome Kleinspritzaggregat wurde damals zusammen mit der der Paramecc GbR, Bahlingen am Kaiserstuhl, entwickelt. Diese Zusammenarbeit setzte sich bei der Klein-Spritzgießmaschine Micro Tech fort. Das Ergebnis ist eine Maschinentechnik, die laut Alexander Gehring und Ralph Keitel auf Kraft und Präzision baisert: „Alle Bewegungen der Maschine werden durch Kugelgewindetriebe und Servomotoren erzeugt“, erläutern die beiden Inhaber von Paramecc. So macht ein leistungsstarker Torque-Motor den üblichen Kniehebel für den Formschluss überflüssig.

Mini-Spritzgießmaschine erst auf Regionalmesse präsentiert

Die Klein-Spritzgießmaschine Micro Tech wurde direkt nach Fertigstellung auf der Regionalmesse I + E in Freiburg dem Fachpublikum präsentiert, wo sie laut HW Tech auf reges Interesse stieß. Karsten Bräunig, Geschäftsführer der HW Tech GmbH, fasst die Vertriebsargumente der Spritzgießmaschine zusammen:

-hohe Teilepräzision,

-kurze Prozesszeiten durch Parallelbetrieb jeder Achse,

-ölfreie, saubere Umgebung,

-energieeffizient und umweltschonend,

-Reinraumdesign.

Die Klein-Spritzgießmaschine gibt es in den Schließkraftgrößen 60 und 100 kN, bei Schneckendurchmessern von 12 oder 14 mm. Die Maschine arbeitet mit einem maximalen Einspritzdruck von 2400 bar und erreicht eine Einspritzgeschwindigkeit bis zu 300 mm/s.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/articles/168859/

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