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Inspektionslösungen für das „Capping“ lyophilisierter Vials

14.01.2010
Am 1. März 2010 endet die Übergangsfrist des Annex 1 für das „Capping“ von lyophilisierten Vials (Infos dazu im Kastentext). Die Seidenader Vision GmbH, Hersteller optischer Inspektionssysteme für die pharmazeutische Industrie, unterstützt seine Kunden bei der Einhaltung des Annex 1 mit verschiedenen, auf die speziellen Bedürfnisse angepassten Inspektionslösungen.

Im erwähnten Annex 1 heißt es in Punkt 121: „Behältnisse mit fehlenden oder nicht richtig sitzenden Stopfen sollten vor der Ausstattung mit Kappen aussortiert werden. Wo Eingriffe durch Menschen an der Kappenstation notwendig sind, sollte eine entsprechende Technik eingesetzt werden, um den direkten Kontakt mit den Behältnissen zu verhindern und um mikrobiologische Verunreinigung zu minimieren.“

Die Inspektionslösungen von Seidenader Vision beziehen sich unter anderem auf die

-Stopfensitzerkennung,

-Bördelkappeninspektion,

-Stopfensitzerkennung und Bördelkappeninspektion kombiniert auf einer Maschine.

Alle Inspektiponssysteme sind auch für die Anwendung im Isolator oder im Reinraum erhältlich sowie als Stationen mit gasbeständigem Design (H2O2 resistent).

Bei Bedarf entwickelt das in Markt Schwaben ansässige Unternehmen auch kundenspezifische Inspektionslösungen mit einer oder mehreren Kameras.

Die bewährten Kamerastationen von Seidenader können in neue wie in bereits vorhandene Maschinen integriert werden. Darüber hinaus bietet der Hersteller von Inspektionssystemen eine eigene mechanische Plattform für die Kamerastation inklusive Produkthandling und Ausschusssystem als kompakte Maschine. Damit greifen die Lösungen entweder auf das bereits integrierte Ausschusssystem der Kundenmaschine oder auf das eigene System zu und erfüllen so die Anforderungen des Annex 1, die Produkte nicht zu berühren.

Die Kamerastation kann vor der Bördelung zur Sicherstellung einer einwandfreien Versiegelung des Verschlusses eingefügt werden. Zur Kontrolle der Bördelung wurde eine zweite Kamerastation entwickelt.

Die verwendete Technologie der Inspektionsstationen hat sich bereits in vielen weltweit erfolgreich eingesetzten Inspektionsmaschinen bewährt.

Weitere Vorteile sind laut Seidenader:

-Keine Diskussionen mit den Behörden hinsichtlich der Einhaltung von Annex 1 Punkt 121,

-gleiches Kameramodul für Kappen- und Inspektionsmaschine,

-Erfahrung aus mehr als 100 integrierten Stationen,

-Dokumentation und Testläufe entsprechend dem von der FDA geforderten Niveau.

Die Seidenader Vision GmbH entwickelt und vertreibt seit nunmehr fast 20 Jahren Bildverarbeitungssysteme für alle Bereiche der industriellen In-Prozess-Qualitätskontrolle. Die Systeme von Seidenader – in der Pharmaindustrie bestens bekannt – finden mittlerweile auch in anderen Industriebranchen Verbreitung, etwa im Automotive-Bereich, der Kosmetikindustrie und in der Glasherstellung.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messtechnik_prueftechnik/articles/244818/

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