Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Höchstes Qualitätsniveau beim Schweißen

03.02.2009
Im Schienenfahrzeugbau wird Gewichtseinsparung ein Dauerthema bleiben. Immer dünnere Bleche bei steigenden Ansprüchen an Ladekapazität und Sicherheit erhöhen die Anforderungen an die Verbindungstechnik deutlich. Das auf Sonderanfertigungen spezialisierte Transporttechnik-Unternehmen Josef Meyer zeigt, wie Schweißnahtqualität, Innovationsgeist und Effizienz zusammen gehen.

Mit bis zu einem Viertel weniger Gewicht der Spezialwaggons und schnellerem Entladen punktet das Unternehmen Joseph Meyer bei seinen Kunden. So erzielen die Waggonbauer im schweizerischen Rheinfelden in 2007 eine 100%ige Produktionssteigerung. Beim Fügen der zwischen 6 und 12 mm dicken Stahlbleche kommt dem Schweißen eine zentrale Bedeutung zu.

Die Fachleute nutzen im Spektrum der Verfahrensvielfalt seit 16 Jahren die Systeme von Fronius zum Handschweißen. Lange Lebensdauer, optimale Nutzbarkeit und Sicherheit im Transport lauten die Qualitätskriterien für moderne Schienenfahrzeuge. Schweißnahtqualität ist unter diesen Bedingungen das A und O. Bei der Josef Meyer Transport Technology AG gilt dies im besonderen Maße.

Meist kommt das MAG(Metall-Aktivgas)-Verfahren zum Einsatz

Im eigenen Entwicklerbüro konstruieren die Ingenieure Erzeugnisse für Industriekunden, die ein besonderes Transportproblem zu lösen haben. In der gesamten Fertigung bei Josef Meyer spielt Schweißen die Hauptrolle. 80 qualifizierte Schweißer, die Hälfte der Belegschaft, besetzen sie. Zu 90% schweißen sie mit dem MAG(Metall-Aktivgas)-Verfahren. Qualitätsmanager Michael Bergk berichtet, dass Josef Meyer Transport Technology konsequent Systeme von Fronius nutzt; über 100 sind es insgesamt. Er begründet: „Die Fronius-Systeme sind aufeinander und auf unsere Anforderungen abgestimmt. Die austauschbaren Kennlinien lassen sich an veränderte Anforderungen anpassen. So ist gewährleistet, dass das Arbeitsergebnis immer unseren hohen Qualitätsansprüchen genügt.“

Synergic 5000 bietet maximale Verfügbarkeit und guten Bedienkomfort

Mit dem leistungsstarken System Transpuls Synergic 5000 (bis 500 A Schweißstrom) verfügen die Experten bei Josef Meyer über zuverlässige Hard- und Software. Sie schätzen neben maximaler Verfügbarkeit vor allem den guten Bedienkomfort. „Die digitale Regelung sorgt für gleich bleibend gute Ergebnisse. Das System misst ständig die Istwerte der Schweißparameter Strom und Spannung und gleicht sie mit den Solldaten ab. Auf Veränderungen reagiert es `just in time` und sorgt so dafür, dass der optimale Soll-Zustand während des gesamten Schweißprozesses aufrecht erhalten bleibt“, so Bergk.

Er konkretisiert: „Der Bediener stellt lediglich seine Schweißaufgabe mit den Werten für Leistung und Lichtbogenlänge ein. Die Parameter sieht er auf dem Display: Draht, Schutz- beziehungsweise Aktivgas, Werkstoff oder Blechdicke. Irrtümer hinsichtlich des Lichtbogens sind damit ausgeschlossen.“

Gerd Trommer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/verbindungstechnik/articles/169506/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Untersuchung klimatischer Einflüsse in der Klimazelle - Werkzeugmaschinen im Check-Up
01.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik

nachricht 3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten
23.01.2018 | Universität Kassel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics