Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für einen robusten Durchblick: Schaugläser für Industrieanlagen aus BOROFLOAT® Spezialglas von SCHOTT

14.01.2015

Schaugläser werden von vielen Industrien in Produktionsanlagen eingesetzt, da sie einen ungetrübten Blick auf den Zustand der verschiedenen Stoffe in der Produktion erlauben. Die ununterbrochene visuelle Beobachtung der Bedingungen innerhalb von Rohren, Kesseln oder Speichertanks stellt sicher, dass Prozesse richtig ablaufen. Dank der Schaugläser können Arbeiter den Fluss der Stoffe überwachen und schnell Unregelmäßigkeiten erkennen, die sonst zu größeren Störungen oder Sicherheitsproblemen führen würden. Hier stellt der internationale Technologiekonzern und Spezialglashersteller SCHOTT ein erprobtes Material zur Verfügung: BOROFLOAT® Borosilicatglas.

Die Branchen, in denen solche Schaugläser ihren Einsatz finden, reichen von der Öl- und Gasproduktion, über die Chemie bis hin zur Nahrungsmittelverarbeitung, der Landwirtschaft, oder anderen florierenden Industriezweigen. Neben der einfachen Überwachung haben qualitativ hochwertige Schaugläser, die aus robustem Spezialglas gefertigt sind, einen weiteren Vorteil: da sie ausgesprochen zuverlässig sind, bieten sie größtmöglichen Schutz für ihre Anwender.


Schaugläser aus BOROFLOAT® Spezialglas von SCHOTT, die in vielen Industrien eingesetzt werden, erlauben einen sicheren Blick auf den Zustand der verschiedenen Stoffe in der Produktion. Die ununterbrochene visuelle Beobachtung der Bedingungen innerhalb von Rohren und Speichertanks schützt Arbeiter und stellt sicher, dass Prozesse richtig ablaufen. Foto: SCHOTT


“Dank seiner einzigartigen Produkteigenschaften ist BOROFLOAT® die perfekte Wahl für Schaugläser für die chemische Industrie.” Kathleen Burke Schweizer, Vice President SWIFT Glass, Inc. Foto: SCHOTT

Schaugläser müssen folglich nicht nur einen ungetrübten Blick auf die Durchflusshöhen, Farben und Zustandsänderungen gewähren, sondern auch extremen Temperaturen, Drücken und aggressiven chemischen Substanzen standhalten.

Das beste Material dafür ist Borosilicatglas. Seine Ursprünge liegen zwar im 19. Jahrhundert, als es von Otto Schott, dem Gründer des gleichnamigen Spezialglasunternehmens, entwickelt wurde (1887). Eines der ersten Anwendungsgebiete für Borosilicatglas waren Zylinder für Glühlampenhalterungen, die in ganz Europa in den ersten Straßenbeleuchtungen verwendet wurden. Seine einzigartigen Eigenschaften machen es auch heute noch unverzichtbar.

Der Herstellungsprozess für Borosilicatgläser hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. 1993 begann SCHOTT in Jena mit der Floatglasfertigung seiner Borosilicatgläser, wobei die Glasschmelze über ein Bad aus geschmolzenem Zinn geleitet wird und dann homogen abkühlt. So entsteht eine gleichförmige, sehr plane und besonders glatte Oberfläche. Das Ergebnis ist BOROFLOAT®, inzwischen einer der Klassiker in der Produktpalette von SCHOTT.

Warum BOROFLOAT® in der Energie-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie genutzt wird

Die chemische Beständigkeit von BOROFLOAT® hat ihren Ursprung in einem seiner Namensbestandteile – dem Element Bor. Kalknatronglas, aus dem die meisten Fenster und Flaschen gefertigt werden, besteht hauptsächlich aus Sand (Siliziumdioxid), Natriumkarbonat und Kalziumoxid. Die chemische Zusammensetzung dieses „Normalglases“ macht es anfällig gegen chemische Angriffe, bei denen Bestandteile aus dem Glas herausgelöst werden, wodurch es geschwächt oder zerstört wird. Gibt man jedoch geeignete borhaltige Komponenten zu, werden die chemischen Bindungen gestärkt und das Auslaugen verhindert, weshalb BOROFLOAT® sehr widerstandsfähig gegen Säuren, Laugen und Oberflächenangriff durch Wasseraufnahme ist.

Seine chemische Struktur ist auch für die hervorragenden mechanischen Eigenschaften von BOROFLOAT® verantwortlich, es ist sehr stabil, abrieb- und kratzfest, relativ elastisch und leicht. Wegen seines niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten erträgt es insbesondere in den verschiedenen Schauglasanwendungen relativ große Temperaturwechsel genau so gut wie relativ hohe bzw. stark schwankende Temperaturen im Glas. “Dank seiner einzigartigen Produkteigenschaften ist BOROFLOAT® die perfekte Wahl für Schaugläser für die chemische Industrie”, so Kathleen Burke Schweizer, Vice President SWIFT Glass.

Weitere Informationen unter: www.schott.com/borofloat/sightglass
https://www.youtube.com/watch?v=p4ndGGNHfmY

BOROFLOAT® ist eine eingetragene Marke der SCHOTT AG.

Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT weltweit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise