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Flaches Kraftpaket spannt Drehteile

10.11.2008
Höchste Spannkraft bei zugleich größtem Backenhub und niedrigster Bauhöhe – das sich laut Schunk die Vorteile des Kraftspannfutters Rota NCO. Zunächst sollte das Drehfutter „nur“ für mehr Platz im Maschinenraum, für kurze Taktzeiten und für hohe Flexibilität sorgen. In Zeiten steigender Strompreise erweist sich das kraftstrotzende Drehfutter zusätzlich als energieeffizient, betont der Hersteller.

Aufgrund der integrierten Mediendurchführung ermöglicht das Präzisionsdrehfutter zudem wahlweise eine Zentralschmierung, eine zentrale Kühlschmierstoffzufuhr oder eine Luftanlagekontrolle. Die dauerhaft hohe Genauigkeit selbst bei großen Durchmessern spricht für die hohe Qualität des Innenlebens.

Vorreiter bei der Kombination aus Kraft, Hub und Genauigkeit

Für die wirtschaftliche Serienfertigung bietet das Drehfutter nach Einschätzung von Schunk ein ganzes Paket an Vorteilen: Die hohe Spannkraft des Futters und der zugleich große Backenhub gewährleisten eine sichere Spannung auch über Störkonturen hinweg und sorgen für maximale Flexibilität. Bei der Innen- und Außenspannung stützen lange Grundbackenführungen die Spannbacken optimal ab. So bleiben die außerordentlich hohen Spannkräfte dauerhaft erhalten.

Aufgrund allseitig gehärteter und geschliffener Funktionsteile erzielt Rota NCO sowohl bei kleinen als auch bei großen Futterdurchmessern eine beeindruckende Wiederholgenauigkeit. Für Baugröße 1000 beispielsweise wird eine Wechselwiederholgenauigkeit unter Prüfbedingungen

Kürzere Taktzeit und geringerer Energiebedarf

Das verhältnismäßig geringe Gewicht des Drehfutters reduziert die Masse, die bei der Bearbeitung bewegt wird. Das Drehfutter lässt sich deshalb im Vergleich zu anderen Futtern wesentlich schneller beschleunigen und abbremsen. Wie erläutert wird, spart das auf der einen Seite Energie, auf der anderen Seite ermöglicht es eine Verkürzung der Taktzeiten und damit eine Steigerung Produktivität.

Komfortabel gelöst ist die integrierte Mediendurchführung, die wahlweise für eine zentrale Schmierung, eine Zufuhr von Kühlmittel oder eine Luftanlagekontrolle genutzt werden kann, wird erläutert. Bei großen Baugrößen lassen sich auf Wunsch sogar zwei Medien parallel durchführen.

Zentralschmierung macht Drehfutter fast wartungsfrei

Die Zentralschmierung macht das Drehfutter annähernd wartungsfrei. Bei jedem Backenhub wird das Futter automatisch geschmiert, so dass ein manuelles Abfetten nicht mehr nötig ist.

Bei häufiger Innenbearbeitung gewinnt die zentrale Kühlmittelzufuhr an Bedeutung. Sie leitet die Kühlemulsion unmittelbare die Bearbeitungsstelle und schwemmt gleichzeitig Späne aus dem Werkstück aus. Bei einer automatisierten Beladung sorgt die Luftanlagekontrolle für maximale Prozesssicherheit, indem sie sichergestellt, dass das Werkstück korrekt eingewechselt wurde.

Damit der Anwender bei der Wahl der Aufsatzbacken flexibel ist, gibt es die Backenschnittstelle wahlweise mit Spitzverzahnung 1/16½ × 90° oder 3/32½ × 90° sowie mit metrischem Kreuzversatz. Justierbare Messingabstreiferleisten dichten die Grundbacken des Drehfutters ab und bieten guten Schutz gegen Wasser und Schmutz.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/153449/

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