Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstes Forschungsgroßgerät: 350 Tonnen für den Leichtbau-Campus

05.02.2016

Lieferung der Hybridspritzgusspresse für die »Open Hybrid LabFactory« angelaufen

Der erste Schwertransport für die neue Hybridspritzgusspresse ist am 04. Februar 2016 auf dem Gelände der „Open Hybrid LabFactory“ in Wolfsburg eingetroffen.


Abladen des Unterholms der Hybridspritzgusspresse im Technikum des „OHLF“-Forschungsneubaus in Wolfsburg

OHLF e.V./Detlev Wecke

Eingesetzt wird das 350 Tonnen schwere Forschungsgroßgerät bei der Herstellung von Leichtbauteilen aus verschiedenen Materialkombinationen.

Die Anlieferung umfasst drei weitere Schwerlasttransporte in den kommenden Tagen. Zuvor wurden die Bauarbeiten sowie die Installation der Gebäudetechnik im Technikum des Forschungsneubaus, unweit des „MobileLifeCampus“, durch die Bauherrin Wolfsburg AG abgeschlossen.

„Mit der Ankunft der neuen Hybridpresse beginnt der Innenausbau und die Installation der Anlagentechnik für unser neues Forschungszentrum. Mit ihrer Hilfe können wir zukünftig hybride Leichtbaukomponenten aus Metallen, Kunststoffen und Faserverbunden erforschen und Produktionstechniken entwickeln“, erklärt OHLF-Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Dilger von der Technischen Universität Braunschweig.

Die neue Hybridspritzgusspresse in Zahlen

Typ: Engel v-duo 3600
Gesamtkosten: 5,5 Millionen Euro
Standort: Technikum im „OHLF“-Forschungsneubau
Gesamtgewicht: 350 Tonnen
Höhe: ca. 8,1 Meter, davon ca. 4,6 Meter über dem Hallenboden
Länge: ca. 13,5 Meter an der längsten Seite
Presskraft: bis 3.600 Tonnen
Werkzeugspannfläche: 3,6 x 2,4 Meter
Werkzeugeinbauhöhe: 2 Meter
Werkzeugtemperierung: bis 240 Grad Celsius

Zur Open Hybrid LabFactory

Die gesamte Wertschöpfungskette von der Kohlenstofffaser über den hybriden Fertigungsprozess zur Herstellung funktionaler Leichtbau-Komponenten bis hin zum Recycling erforscht die „Open Hybrid LabFactory“. Auf dem „Mobile Life Campus“ in Wolfsburg entsteht dafür ein Kompetenz- und Forschungszentrum, das im Rahmen des „Forschungscampus“-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird. In öffentlicher-privater Partnerschaft finden sich, neben der Technischen Universität Braunschweig mit ihrem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik und der Volkswagen AG, insgesamt 26 Mitglieder im gleichnamigen Verein zusammen. Darunter die BASF SE, die DowAksa Advanced Composites Holdings B.V., die Engel Deutschland GmbH, die Fraunhofer-Gesellschaft, die IAV GmbH, die Magna International Europe GmbH, die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH und die ThyssenKrupp Steel Europe AG.

Weitere Informationen
http://open-hybrid-labfactory.de/startseite/presse/

Kontakt für die Medien

Dr. Elisabeth Hoffmann
Leiterin Presse und Kommunikation
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstraße 14
38106 Braunschweig
Tel.: 0531/391-4122
E-Mail: e.hoffmann@tu-braunschweig.de
www.tu-braunschweig.de/presse

Kontakt Geschäftsstelle

Dr. Felix Eichleiter
Dipl.-Ing. Andreas Gross
Open Hybrid LabFactory e.V.
Hermann-Münch-Straße 1
38440 Wolfsburg
Tel.: 0531/391-63132
E-Mail: info@open-hybrid-labfactory.de
open-hybrid-labfactory.de

Weitere Informationen:

https://blogs.tu-braunschweig.de/presseinformationen/?p=9954
http://open-hybrid-labfactory.de/startseite/presse/
http://www.tu-braunschweig.de/presse
http://open-hybrid-labfactory.de

Stephan Nachtigall | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee
24.02.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie