Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Druckwächter für den Gas-Ex-Bereich

12.09.2008
Explosionen haben oft nicht nur hohe Sachschäden zur Folge, sondern führen nicht selten zu Verletzungen oder Arbeitsunfähigkeit von Personen. Es versteht sich von selbst, dass solch gefährliche Situationen nach Möglichkeit von vorneherein verhindert werden müssen.

In manchen industriellen Bereichen wie der Chemiebranche kommen zündfähige Gas- oder Luft-Gemische oft zwangsläufig vor. Deshalb muss man hier unbedingt Zündquellen vermeiden. Eine solche potenzielle Quelle sind auch technische Geräte. Kann man dennoch nicht auf deren Einsatz verzichten, müssen diese für so genannte Ex-Bereiche zugelassen sein. Die Atex-Produktrichtlinie 94/9/EG macht hier Vorgaben für die Bauart (Zündschutzart) und das Qualitätsmanagement.

Auch in explosionsgefährdeten Bereichen müssen Drücke überwacht werden. Aus diesem Grund ließ die Beck GmbH ihre Druckwächter vom Typ 901 und die Differenzdruckwächter vom Typ 930.8x einer Baumusterprüfung unterziehen. Die Druckwächter sind nun laut Kennzeichnung II 1/2G Ex ia IIB T4 geeignet für den Einsatz in den Ex-Zonen 0, 1 und 2 mit Gasatmosphäre beziehungsweise eignen sich mit der Kennzeichnung II 2G Ex ia IIC T4 für die Zonen 1 und 2.

Die Differenzdruckwächter der Baureihe 930.8x können in Gasatmosphäre eingesetzt werden und dürfen künftig die Atex-Kennzeichnung II 2G Ex ia IIB T4 tragen. Alle Geräte sind in der Zündschutzart Eigensicherheit ausgeführt und wurden in die Temperaturklasse T4 und die Explosionsgruppe IIB beziehungsweise IIC eingeteilt.

Auch nach der Zertifizierung sind die Druckwächter nach Herstellerangaben individuell anpassungsfähig. Die Geräte sind mit Druckanschlüssen in unterschiedlichsten Materialien, Formen und Größen lieferbar. Bei den Membranmaterialien ist die Auswahl ebenfalls groß. Schaltdruckbereiche können ebenso individuell eingestellt werden wie Schaltpunkte.

Die Einsatzgebiete der Druckwächter reichen von der Abwassertechnik, wo man mit aggressiven Medien zu kämpfen hat, bis hin zur Lebensmittel- und Medizintechnik, wo es strenge Hygiene-Richtlinien einzuhalten gilt.

Gleiches gilt für die in der Gebäudeautomation bewährten Differenzdruckwächter der Serie 930.8x mit einstellbaren Schaltdruckbereichen zwischen minimal 20 bis 2000 Pa und maximal 1000 bis 4000 Pa und Schaltdifferenzen zwischen 10 und 250 Pa. Auch sie verfügen nun über eine Atex-Zulassung. Anwendungsbeispiele finden sich bei der Überwachung von industriellen Kühlluftkreisen, Strömungsüberwachung in Lüftungskanälen, im Überhitzungsschutz bei Lufterhitzern oder in der Regelung von Luft- und Brandschutzklappen.

Beck GmbH Druckkontrolltechnik auf der Motek 2008: Halle 6, Stand 6418

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/drucklufttechnik/articles/144184/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Baukasten-System für die Linienfertigung: Die VL-Baureihe von EMAG
21.02.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Fraunhofer IWS Dresden kooperiert mit starkem Forschungspartner in Singapur
14.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie