Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bürsten zum schonenden Tragen und Gleiten empfindlicher Oberflächen

19.09.2008
Das Mink-Care-System besteht nach Angaben des Herstellers aus unzähligen flexiblen Fasern, auf welchen empfindliche Werkstücke zuverlässig getragen werden. Die standardisierten und kostengünstigen Bürstenplatten werden in maßgeschneiderten Kartonagen geliefert. Ein Karton beinhaltet 20 Bürstenplatten, dies entspricht 1 m2 Fläche.

Die Elemente lassen sich beliebig aneinanderreihen. Der Kunststoffspritzkörper, bestehend aus dem chemisch sehr gut beständigen Polypropylen, und das Fasermaterial Polyamid ergeben den Angaben zufolge ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Durch sechs Montagebohrungen in den Bürstenplatten könne das System schnell montiert oder demontiert werden.

Bürsten passen sich an gewölbte und gebogene Oberflächen an

Der flexible Bürstenkörper ermögliche eine optimale Anpassung an gewölbte oder gebogene Oberflächen. Die Möglichkeit des partiellen Austausches spart Zeit und Kosten bei der Montage und Demontage, heißt es weiter.

Das Fasermaterial Polyamid, in drei Faserhöhen zu je zwei unterschiedlichen Faserdurchmessern, ermöglicht die Anpassung an eine Vielzahl unterschiedlicher Ansprüche: kurze und relativ harte Beborstung für schwere Werkstücke, weiche Fasern für sehr empfindliche Oberflächen oder hohe Beborstung für Güter, die bereits mit Anbauteilen versehen sind. Diese Anbauteile tauchen in das flexible Faserfeld ein und weitere Bauteile können montiert werden.

Werkbänke und Arbeitstische lassen sich nachrüsten

Jede gängige Werkbank oder handelsübliche Arbeitstisch kann schnell und kostengünstig, auch nachträglich, mit einer schonenden und flexiblen Faseroberfläche des Systems versehen werden, wie der Hersteller angibt. Auf den Oberflächen von Werkbänken, Arbeits- oder Montagetischen kann sich Schmutz ablagern. Schrauben oder Späne werden leicht übersehen und können hochwertige Güter verschmutzen oder beschädigen – Ausschussquoten steigen.

Die Faseroberfläche dagegen ist nicht geschlossen und hart, sondern offenporig und flexibel. Kleinteile, wie Schrauben und Nägel oder Schmutz und Späne, fallen zwischen die Fasern und können so Bauteile, die auf den flexiblen Fasern bearbeitet werden, nicht zerkratzen. Die verschmutzten Zwischenräume der Faserbündel sind einfach durch Druckluft oder Wasser zu reinigen.

Bürsten zum Transport vermeiden Reibwärme

Gleichzeitig werden, durch die Punktauflage auf unzähligen Monofilen, die Reibwerte minimiert und das Bewegen von Gütern erleichtert, wie der Hersteller erklärt. Die Verringerung der Reibwerte bringe einen weiteren Vorteil: Durch das Bewegen von Werkstücken auf Teppichen oder Styropor entsteht kurzzeitig eine hohe Reibungswärme. Bei Lacken und Beschichtungen kann es dadurch zu Mattierungen kommen. Bei der Auflage auf das Mink-Care-System werden diese Ursache und die daraus resultierenden Ausschussquoten eliminiert.

Bei besonderen Ansprüchen an die Fasern könnten die Standardprodukte auf die Wünsche des Kunden abgestimmt werden: die Anordnung der Fasern, unterschiedliche Fasermaterialien, Temperaturbeständigkeit und Farbgebung, um bestimmte Positionen auf dem Fasertisch zu markieren.

August Mink KG, Halle 7, Stand 7130

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/145375/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Leichtbau serientauglich machen
24.04.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen