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Dichtheitsprüfung für sicherheitsrelevante Schweiß- und Biegeteile

26.11.2007
Die Firma P+K Maschinen- und Anlagenbau entwickelt und konstruiert Sondermaschinen und Betriebsmittel für die Industrie. Dabei bildet der Bereich Dichtheitsprüfung einen besonderen Schwerpunkt. Als jüngstes Projekt realisierte P+K mit der neuen Baureihe X des item-MB-Systembaukas-tens einen Dichtheitsprüfstand für einen Automobilzulieferer.

Gerade im sicherheitsrelevanten Bereich der Motorentechnik, für den der Kunde Schweiß- und Biegeteile herstellt, ist es unerlässlich, dass Leitungen und Rohre auch wirklich dicht sind.

Ganz individuell lassen sich mit dem Prüfstand Rohre verschiedenster Geometrie auf ihre Dichtigkeit prüfen. Wechselbare Grundplatten, Schnellverschlüsse an den Schläuchen der Arbeitsventile und der Messleitung, freiwählbare Prüf- und Ablaufprogramme ermöglichen eine hohe Flexibilität.

Dichtheitsprüfung nach Differenzdruckverfahren läuft automatisch ab

Das Werkstück wird manuell in die Prüfvorrichtung eingelegt und anschließend die Prüfung gestartet. Die Dichtheitsprüfung nach dem Differenzdruckverfahren läuft nun automatisch ab: spannen, abdichten und messen.

Ist die Messung in Ordnung, erhält der Prüfling eine Körnung beziehungsweise bei nicht bestandener Prüfung eine rote Markierung. Der Bediener an der Maschine kann jederzeit am Touchscreen, über den auch verschiedene Programmeinstellungen vorgenommen werden, sehen, in welchem Stadium der Prüfung sich die Maschine befindet. Zusätzlich erhält er ein optisches Signal über rote, gelbe oder grüne Leuchten.

Lichtvorhang schützt vor manuellen Eingriffen in die Prüfmaschine

Hinzu kommt ein weiterer sicherheitsrelevanter Aspekt: Um zu vermeiden, dass es zu Arbeitsunfällen kommt, wurde die Seite, an welcher die Werkstücke eingelegt werden, mit einem Lichtvorhang versehen. Der Prüfprozess wird sofort unterbrochen, wenn eine Person zu diesem Zeitpunkt in die Maschine greift.

Für die Konstruktion des Prüfstandes wurde die neue Baureihe X des MB-Systembaukastens der item Industrietechnik GmbH verwendet. Die klare Linie der neuen item-Profile lässt durch den kleinstmöglichen Kantenradius eine glatte, übergangslose Verbindung aller Bauteile miteinander zu, so Geschäftsführer Peter Kronenberg. Die geschlossenen Nuten werden der Notwendigkeit gerecht, dass Prüfmaschinen nicht verschmutzen dürfen.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1511&pk=99125

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