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Steuerung für zuverlässiges Kennzeichnen mit Nadelprägemaschinen

06.11.2007
Um die Bedienung von Nadelprägemaschinen zu vereinfachen, hat Richter eine neue Steuerung entwickelt, die kompatibel zu allen Markiergeräten des Herstellers ist. Die Steuerung braucht nach Angaben des Herstellers aus Konken keine zusätzlichen PC oder Laptops.

Die Anbindung der Steuerung an die Produktionslinie beziehungsweise Firmen-IT erfolgt per Ethernet, Profibus, USB, RS232, digitale I/O oder CAN-Bus und Device-Net. Schnittstellen sind zu SQL-Datenbanken sowie dem ERP-System SAP verfügbar.

Steuerung für Nadelprägemaschinen leicht zu programmieren

Programmiert wird die Steuerung wahlweise per Touch Screen oder über eine angeschlossene Tastatur und Monitor.

Um das Einrichten der Markierer zu vereinfachen und zu beschleunigen erfolgen Eingaben über eine Content-bezogene Softkey-Belegung.

Neue Beschriftungstexte lassen sich per grafischem Grundraster schnell eingeben und Beschriftungsparameter hinterlegen.

Auch Grafiken, Symbole oder Logos kann der Anwender anlegen und verwalten. Daten für die Datamatrix-Beschriftung können an der Steuerung per Texteingabe eingegeben oder über dessen Schnittstellen empfangen werden.Die Software sorgt dann für die Erzeugung des entsprechenden Datamatrix-Code.

Einfache Integration in Fertigungslinie gefragt

Für dauerhafte Markierungen auf Metallen werden Nadelprägemaschinen auf breiter Basis in der Produktion eingesetzt. Die Herausforderung für die Anbieter liegt hier vor allem in der Produktion robuster und schneller Maschinen, die einfach ansteuerbar und in Fertigungslinien integrierbar sind.

Der Kennzeichnungsspezialist und Sondermaschinenbauer Richter Systeme und Maschinen bietet für diese Aufgaben eine komplette Serie von CNC-gesteuerten Nadelprägemaschinen an, welche dauerhafte und gut lesbare Markierungen ausführen, und einfach in Fertigungsabläufe integrierbar sind.

Mobiles Markiergerät mit Verfahrgeschwindigkeit von 400 mm/s

Ein Einsatzbeispiel ist das mobile Markiergerät DMM 20. Dieses wurde speziell für den Einsatz an einem Montagearbeitsplatz oder innerhalb einer Fertigungslinie konzipiert und kann per Hand bedient werden.

Alternativ ist auch der Betrieb mit einem Roboter möglich. Zu markierende Objekte können beim Einsatz des DMM 20 beliebig ausgerichtet werden. Beschriftungen wie ein Datamatrix-Code, ein Prüfkennzeichen oder Datumsangaben können damit auch an schwer zugänglichen Stellen angebracht werden.

Die Verfahrgeschwindigkeit beträgt nach Herstellerangaben bis zu 400 mm pro Sekunde. Das Beschriftungsfeld hat eine Größe von 20 mm x 20 mm, die Schrifthöhe ist individuell einstellbar.

Markiert wird per Punktmatrix-Schrift, der Antrieb erfolgt pneumatisch mit bis zu 6 bar. Die Datenkabellänge für das Gerät kann bis zu 20 m betragen. Das Markiergerät ist laut Richter nicht größer als eine 0,75-l-Wasserflasche und hat ein geringes Gewicht.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebsundsteuerungstechnik/articles/97500/

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