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Vertikale statt horizontaler Strahlanlagen sparen Platz

15.10.2007
Vertikal arbeitende Strahlanlagen bieten sich an, wenn nur wenig Platz für die Bearbeitung vorhanden ist. Ausgelegt für das Strahlen von Blechen mit Arbeitsbreiten von 0,5 bis 5 m, ermöglichen die Vertikal-Rollbahnstrahlanlagen der Wheelabrator Group die gleichmäßige beidseitige Bearbeitung der Bleche sowie das auf die Lager- und Produktionslogistik der Kunden abgestimmte Handling.

Je nach Ausführung sind diese Anlagen mit 4 bis 5 m nur etwa halb so lang wie klassisch horizontal arbeitende Alternativen und benötigen damit auch nur ein vergleichsweise kleines Fundament.

Grund dafür ist die nicht erforderliche Abreinigungsstation. Das Strahlmittel fließt bei der vertikalen Bearbeitung automatisch ab, so dass die meist in einer 80°-Position durch die Anlage laufenden Bleche nach dem Strahlprozess nicht mehr abzubürsten oder abzublasen sind.

Vertikale Strahlanlagen senken Durchlaufkosten

Dies senkt auch die Durchlaufzeiten und die Bearbeitungskosten. Beim vertikalen Strahlen können alle Turbinen in den Strahlkabinen ohne großen konstruktiven Aufwand von vornherein im gleichen Abstand vom zu strahlenden Blech positioniert werden, so dass ein gleichmäßiges und identisches Strahlbild auf beiden Seiten des Bleches entsteht.

Hauptherausforderung bei Vertikal-Strahlanlagen ist nach Aussage von Wheelabrator das Handling der meist sehr groß dimensionierten Bleche, insbesondere, da diese vor der strahltechnischen Bearbeitung zunächst in die gewünschte vertikale Position zu bringen sind.

Dazu werden die Anlagen inklusive der Rollgänge ganz an die Erfordernisse der jeweiligen zu bearbeitenden Bleche sowie an die Lager- und Produktionslogistik der Kunden angepasst.

Klapptische bringen Bleche in die richtige vertikale Position

Kernelemente der Kundenlösungen sind spezielle Klapptische, die die Bleche in die gewünschte vertikale Position bringen.

Diese können auch als Kipp-/Schwenktisch ausgeführt werden, wenn es die Situation erfordert, etwa wenn Bleche „um die Ecke“ in die Bearbeitungslinie transportiert werden sollen.

Die Bleche werden beispielsweise per Kran auf den Tisch aufgelegt und anschließend so umgeschwenkt, dass sie in Förderrichtung liegen.

Anschließend werden sie in die 80°-Position gekippt, in der sie auf dem Rollengang in die Strahlkabine einfahren. Ein weiterer Klapptisch bringt die bearbeiteten Bleche wieder in die Horizontale.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/mechanischeoberflaechenbearbeitung/articles/95687/

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