Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spänezerkleinerer und Rückpumpstation für optimiertes Späne- und Kühlschmierstoff-Management

11.10.2007
Metallbearbeiter müssen automatisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei spielt auch die Späneentsorgung sowie die Versorgung mit Kühlschmierstoffen und deren Reinigung eine wichtige Rolle. Doch obwohl moderne Maschinen mit automatischem Beladesystem und viel Elektronik im Einsatz sind, überwiegen klassische Späneförderer mit Spänewagen, berichtet Knoll Maschinenbau.

Diese konventionellen Systeme bringen jedoch einige Nachteile mit sich. Der Spänewagen muss stets rechtzeitig geleert werden, um einen Rückstau in den Förderer und Prozessstörungen zu vermeiden.

Gerade bei hohen Produktionsvolumina ist der Aufwand beachtlich, denn meist muss der Maschinenbediener den Wagen durch die Fertigungshalle zu einem Container fahren.

Zudem ist das Störungsrisiko, Zeit- und Organisationsaufwand nicht zu unterschätzen, und die manuellen Aktionen schlagen mit Hallenverschmutzung durch Späne und Kühlschmiermittel zu Buche.

Spänezerkleinerer als integrale oder Nachrüst-Lösung

Deutlich effizientere Lösungen sind komplette Späneentsorgungs- und Kühlschmierstoff-Systeme auf Saug- oder Pumpbasis, so das Unternehmen. So ist der Spänezerkleinerer ZVF bei allen Spansorten einsetzbar.

Dieses Gerät eignet sich für den mannlosen Betrieb, kann in ein Maschinenbett integriert oder einfach unter einen Austragsförderer gestellt werden.Es kombiniert die Eigenschaften eines Spänezerkleinerers mit einer Rückpump- oder Saugstation.

Dadurch kann der Spänezerkleinerer ZVF große Span- und bei der Nassbearbeitung auch Kühlschmierstoff-Mengen aus der Bearbeitungsmaschine zu einem Filter oder Abscheider transportieren.

Platzbedarf des Spänezerkleinerers ist minimal

Entscheiden sich Metallbearbeiter für die integrierte Lösung, wird der Spänezerkleinerer direkt unter dem Bearbeitungsraum der Maschine platziert. So werden herabfallende Späne sofort zerkleinert, was eine Ansammlung von großen Spänebüscheln verhindert und nur minimalen Platz beansprucht.

Wird der Spänezerkleinerer zu einer Maschine mit konventionellem Späneförderer beigestellt, platziert man ihn am besten unter dem Förderer oder unter dem Auslauf einer Spülrinne.

In dieser Form ist auch die Nachrüstung eines bestehenden Maschinenparks problemlos möglich.

Spänezerkleinerer für Nass- und Trockenbearbeitung geeignet

Der Spänezerkleinerer ZVF lässt sich zur Trocken- oder Nassbearbeitung einsetzen. Beim Einsatz an Trockenbearbeitungsmaschinen muss jedoch ein Zentralsauger angeschlossen werden.

Ein solcher Saugbetrieb ist auch bei der Bearbeitung mit Kühlschmierstoffen möglich – vorausgesetzt, die Späne gelangen über einen Austragsförderer relativ trocken in den Zerkleinerer.

Gutes Einzugsverhalten bei großen Späneknäuel

Eine Alternativ zum Spänezerkleinerer ZVF ist der Spänezerkleinerer ZVD , der sich auch für verschiedene Spansorten wie Stahl, Guss, Aluminium und Kunststoff eignet, so der Hersteller. Dabei zeigt er ein besonders gutes Einzugsverhalten bei großen Späneknäuel.

Der Spänezerkleinerer ZVD wird vor allem an zentralen Sammelstellen eingesetzt. Dabei lässt sich ein kontinuierlicher Späneeinwurf über Förderer ebenso realisieren wie ein diskontinuierlicher mit Hilfe von Spänewagen.

Spänezerkleinerer reduziert Volumen deutlich

Mit dem Spänezerkleinerer ZVD ist es Anwendern möglich, das Volumen ihrer Späne deutlich zu reduzieren, so dass optimale Transport- und Lagereigenschaften für Woll- und Wickelspäne realisiert werden.

Wenn das Material später zum Zentrifugieren, Pressen oder Einschmelzen weiterbearbeitet werden soll, schafft man dafür mit dem ZVD beste Voraussetzungen.

Rückpumpstation ist in Maschinenbett integrierbar

Mit der Rückpumpstation RIK bietet Knoll eine kompakte Späneförderstation, die in ein Maschinenbett integriert werden kann.

Sie dient zum mannlosen Transport von mittleren Span- und Kühlschmierstoff-Mengen aus der Bearbeitungsmaschine zu einem Filter.

Der konstruktive Aufbau dieser Rückpumpstation vereint die Eigenschaften herkömmlicher Lösungen aus Späneförderer und separater Pumpstation zu einer kombinierten Einheit, wird erläutert.Dabei sind Fördertrog und Schnecken einfach an die Werkzeugmaschine anpassbar.

Rückpumpstation besonders geeignet für Guss- und Aluminiumspäne

Die Rückpumpstation RIK eignet sich besonders für Späne, die bei der Bearbeitung von Werkstoffen wie Guss oder Aluminium anfallen.

Stahlspäne können nur dann transportiert werden, wenn die Spanlänge nicht zu stark variiert und das Spanaufkommen relativ gering ist.

Ein großer Vorteil der RIK Rückpumpstation ist der geringe Platzbedarf außerhalb der Maschine und die geringe Bauhöhe. Damit eignet sie sich ideal, um Automationseinrichtungen zu realisieren, so der Hersteller.

Zudem befinden sich alle Antriebe und Wartungsbereiche außerhalb der Werkzeugmaschine, was Service- und Wartungsarbeiten deutlich vereinfacht.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/fluidmanagement/kuehlundschmierstoffe/articles/95309/

Weitere Berichte zu: Rückpumpstation Späneerfassung Spänezerkleinerer ZVD ZVF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise