Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kein Kompromiss beim Hochleistungsfräsen

09.01.2007
Schruppen, Schlichten, Feinschlichten und Schruppschlichten verschiedener Werkstoffe wie Stahl, Inox, Titan oder Guss – beim Hochleistungsfräsen dieser Werkstoffe werden oftmals Universalfräser eingesetzt, die dieses große Anwendungsspektrum abdecken.

Dass dabei Kompromisse in Qualität, Standzeit und Kosten eingegangen werden müssen, liegt auf der Hand.

„Damit wollten wir uns nicht zufrieden geben“, so Werkzeugspezialist Siegfried Nachreiner, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens in Balingen-Streichen. Auch Anwender verlangten nach Werkzeuglösungen, die in allen Anwendungsbereichen beste Ergebnisse bei einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen.

Nachreiner stellte deshalb seinen bewährten Vollhartmetallfräser Superstar auf den Prüfstand. „Die hervorragenden Eigenschaften und beste Ergebnisse aus der Praxis boten sehr gute Voraussetzungen zur weiteren Optimierung“, erläutert Nachreiner. Der Fräser habe einen großen Einsatzbereich beim Bearbeiten von Werkzeugstählen und Guss. Dort glänze er durch ruhigen, vibrationsarmen Lauf und große Zerspanungsleistung, extremen Schitttiefen, hohen Standzeiten und bis zu 60% mehr Vorschub verglichen mit herkömmlichen Fräsern.

Ergebnis der Fleißarbeit: Aus Eins wurde Zwei - der Vollhartmetallfräser Superstar H für alle harten Werkstoffe mit einer Festigkeit über 1000 N/m2 und der Vollhartmetallfräser Superstar W für Inox, Titan und weiche Werkstoffe mit einer Festigkeit bis etwa 1000 N/m2. Die Fräser haben vier Schneiden mit ungleicher Spiralsteigung. Die Werkzeuge gibt es in den Ausführungen kurz, lang oder abgesetzt mit Durchmessern von 4 bis 25 mm. Größere Spankammern verbessern bei extrem hohen Schnittgeschwindigkeiten und schnellen Vorschüben die Spanförderung, und größere Nutenquerschnitte befördern das Mehr an Spänen besser aus der Kontaktzone. „Alle Superstar-Fräser sind in Schneidengeometrie, Hartmetallsubstrat und Beschichtung auf die jeweilige Applikation hin optimal maßgeschneidert“, betont Nachreiner.

Durch die innovative Schneidengeometrie werden Vibrationen deutlich minimiert. Somit wird das Werkzeug bei Torsionswechseln deutlich weniger beansprucht. „60% mehr Vorschub und noch bessere Oberflächengüte und Konturgenauigkeit als bisher eingesetzte Universal-Fräser sind nun auch beim Hochleistungszerspanen möglich“, verspricht Nachreiner. Außerdem entfalle die kostenintensive Nacharbeit am Werkstück. In der Praxis habe sich bestätigt, dass sowohl die Standzeit als auch die Konturgenauigkeit deutlich über dem Ergebnis herkömmlicher Fräser lagen.

Nachreiner GmbH,
Tel. (0 74 33) 9 09 77-0

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.nachreiner-werkzeuge.de

Weitere Berichte zu: Fräser Hochleistungsfräsen Vollhartmetallfräser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie