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Smart-Wire Darwin soll Steuerverdrahtung ersetzen

22.04.2008
Die Verdrahtung im Schaltschrank will Moeller, wie auf der Hannover-Messe 2008 mitgeteilt wurde, durch seine Darwin-Technik fast ganz eliminieren. Die grundlegende Veränderung vollzieht sich vor allem im Schaltschrank: Schaltgeräte werden zu intelligenten Automatisierungskomponenten und die herkömmliche Steuerverdrahtung zwischen E/A-Baugruppen und Schaltgeräten wird durch die neue Verbindungstechnik Smart-Wire Darwin ersetzt, so das Unternehmen.

Damit werde die E/A-Ebene an der zentralen Steuerung überflüssig. Bei Schützen und Motorstartern, Touch Panels, Leistungsschaltern und Antriebstechnik entfalle die komplette Steuerverdrahtung. Smart-Wire Darwin nutzt aber weiterhin die bekannten Moeller-Standard-Schaltgeräte und wird mit einfachen „Add-ons“ zu diesen Komponenten realisiert.

So wird das Smart-Wire-Modul beispielsweise einfach auf ein übliches Schütz aufgesteckt. Ein achtpoliges Flachbandkabel verbindet dann sämtliche Kommunikationsmodule und überträgt alle Informationen und die Versorgungsspannung.

Bis zu 99 Teilnehmer können bei Smart-Wire Darwin miteinander verbunden werden. Die Adressierung der einzelnen Teilnehmer erfolgt automatisch in Reihenfolge der Montage. Das Netzwerk startet immer mit einem Gateway und endet mit einem Busabschluss.

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Schaltschrank wird übersichtlicher

„Durch Smart-Wire Darwin wird es im Schaltschrank deutlich leerer“, bringt es Christian Bücker, Referent Fachpresse, in einem Gespräch auf der Hannover-Messe auf den Punkt. „Die Vorteile liegen vor allem in der Zeitersparnis und lassen sich dem Anwender gut vermitteln.“ So reduziert sich der Projektierungsaufwand und die zeitaufwändige Fehlersuche während der Inbetriebnahme oder Wartung wird eingespart.

„Unser Ansatz bei der Entwicklung der Darwin-Technik war es, Platz und Kosten nicht zu erhöhen“, erklärt Karl-Heinz Arndt, Leiter Entwicklung Befehls- und Steuergeräte im Rahmen der Hannover-Messe 2008. Entstanden ist so ein kleiner ASIC als Kernstück der Smart-Wire-Darwin-Kommunikationstechnik.

Moeller stellt auf Hannover-Messe 2008 aus

Er übernimmt die Funktion der bisherigen E/A-Ebene der SPS und macht alle Moeller-Schaltgeräte rund um den Motor darwinfähig. Aber der ASIC ist auch offen für alle weiteren Anwendungen.

„Langfristig wollen wir die horizontale Kommunikationsebene auf die vertikale reduzieren und nur noch eine Kommunikationslinie haben“, betont Arndt. „Und Smart-Wire Darwin ist ein Schritt in diese Richtung.“

Moeller GmbH auf der Hannover-Messe 2008: Halle 11, Stand C62/C69

Rüdiger Kroh | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/118943/

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