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Multifrequenz-Ultraschallsiebung für Farbpulver

14.02.2008
Das auf der Paintexpo 2008 präsentierte Multifrequenzverfahren der Archtech-Systems AG für die Ultraschallsiebung erzielt nicht nur die systemtypischen Effekte von höheren Durchsätzen, höherer Siebqualität und verlängerten Reinigungsabständen, sondern verhindert, so der Hersteller, zusätzlich spezielle Probleme beim Sieben von Farbpulver.

Probleme mit Anbackungen an Ultraschallleitern und Siebgeweben oder das Zusetzen des Siebgewebes nach einer bestimmten Menge gesiebten Materials, wie beispielsweise Acryl, sollen so der Vergangenheit angehören.

Aufgrund der Variation der Anregungsfrequenz über das Frequenzspektrum eines Siebes hinweg werden alle Frequenzen mit den zugehörigen Amplituden innerhalb eines festgelegten Bereichs bei der Multifrequenz-Ultraschallsiebung angeregt.

Die für Schmelzeffekte verantwortlichen hohen Amplituden sollen so nur kurzzeitig während des Überstreichens des Frequenzbereichs auftreten. Daher sind sie nicht mehr in der Lage, ausreichend Wärmeenergie zu erzeugen, um einen entsprechenden Schmelzvorgang auszulösen.

Optimale Siebergebnisse und Standzeiten mit der Multifrequenz-Ultraschallsiebung

Außerdem bewirken die kurzzeitig auftretenden Amplitudenmaxima eine Reinigungswirkung auf das Siebgewebe, wodurch sich der Durchsatz erhöht. Die einstellbare Variationsgeschwindigkeit ermöglicht zusätzlich ein optimales Siebergebnis.

Beispielsweise kann eine Erhöhung der Variationsgeschwindigkeit das Einschwingen in Resonanzen vermeiden, wodurch die Möglichkeit besteht, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Standzeit und Durchsatz zu finden. Zusätzlich vermeidet die Frequenzvariation stehende Wellen sowohl auf dem Schallleiter, als auch auf dem Siebgewebe.

Artech-Systems AG auf der Paintexpo 2008: Halle 3, Stand 3246

Lars Steffen | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/beschichten/articles/109220/

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