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Auf die Applikation zugeschnitten

01.02.2010
Ein Gantry-System definiert sich in der Antriebstechnik aus dem Zusammenwirken zweier paralleler Achsen und einer darauf laufenden Querachse.

Aufgrund der Zwangskopplung müssen beide Antriebe der Längsachsen synchron laufen. Die Jenaer Antriebstechnik (JAT) bietet in ihrem Mechatronik-Programm Gantry-Systeme als kundenspezifische Lösungen mechanisch und elektrisch anschlussfertig an. Die Querachse kann dabei entweder mechanisch starr an die Längsachsen gekoppelt sein oder sie wird mechanisch entkoppelt ausgelegt, das heißt mit Drehgelenken und Längenausgleich der Querachse.

Der Gleichlauf der Parallelachsen wird in letzterem Fall per Software über ein Bussystem sichergestellt. Der Vorteil dieser Lösung: Es können keine mechanischen Spannungen auftreten. Das System ist auch temperaturunempfindlicher. Durch das Koppeln von mehr als zwei Längsachsen lassen sich mit dieser Lösung lange Querachsen realisieren. Gantry-Systeme sollen überall dort punkten, wo es auf eine genaue Positionierung und hohe Vorschubkräfte ankommt.

Durch die Gantry-Anordnung kann die Vorschubkraft in Längsrichtung gegenüber der Einzelachse (normaler Kreuztisch) verdoppelt werden. JAT realisierte beispielsweise ein System mit eisenbehafteten Direktlinearachsen mit einer Wiederholgenauigkeit von einem Mikrometer und einer Vorschubkraft auf der Längsachse von 1.760 Newton.

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/xist4c/web/Auf-die-Applikation-zugeschnitten_id_882__dId_477430_.htm

Weitere Berichte zu: Antriebstechnik Applikation Gantry-System JAT Längsachse Querachse Vorschubkraft

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