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Hilfe für die Retter in riskanten Höhen und Tiefen

23.06.2006
Chemnitzer Arbeitswissenschaftler untersuchen, was beim seilunterstützten Bergen von Personen verbessert werden kann

Die Chemnitzer Firma Hans-Uwe Straß Höhenservice führt am 29. Juni 2006 im Heizkraftwerk Nord der Stadtwerke Chemnitz eine Ausbildung zum seilunterstützten Retten durch. Mit dabei sind Wissenschaftler des Projektteams "Seilunterstütztes Retten und Bergen in Höhen und Tiefen" der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz. Unter Leitung von Katrin Herold überprüfen die Forscher an diesem Tag im Rahmen einer Feldstudie die an der TU entwickelten Prozessbeschreibungen und -bewertungen des Rettens und Bergens in Höhen.

Mit Hilfe dieser Übungseinsätze können die Arbeitswissenschaftler ihre bisher vorliegenden Forschungsergebnisse validieren, aus denen zahlreiche Tipps für die weitere Ausbildung von Bergungsteams und zur Bewertung der Einsätze vor Ort abgeleitet werden. Damit wird nach zweieinhalb Jahren Arbeit das Forschungsprojekt abgeschlossen. "Bis zum 30. September 2006 wird dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und verschiedenen Einzelberufsgenossenschaften eine Prozessbeschreibung und ein Leitfaden zur Prozessbewertung übergeben, der mit detaillierten Analysen von 35 Rettungs- und Bergeeinsätzen unterlegt ist", erläutert Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, die das Forschungsprojekt leitet.

Weitere Informationen: Technische Universität Chemnitz, Professur Arbeitswissenschaft, Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer und Katrin Herold, Telefon (03 71) 5 31 - 35 339, E-Mail katrin.herold@mb.tu- chemnitz.de

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de

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