Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Oldenburg

20.02.2001


Gründung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) an der Universität Oldenburg als organisatorischer und inhaltlicher Mittelpunkt zur fächer- und
disziplinenübergreifenden Koordination von Aktivitäten und Projekten

Oldenburg. "Mit der Gründung eines Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) entsteht an der Universität Oldenburg ein zentraler Ort, der WissenschaftlerInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, StudentInnen und PraktikerInnen eine organisatorische und inhaltliche Struktur bietet, um Aktivitäten und Projekte dieses Forschungsbereichs zu bündeln, fächer- und disziplinenübergreifend weiterzuentwickeln und zu vernetzen." Dies erklärte heute die Sprecherin des ZFG, Prof. Dr. Heike Fleßner, bei der Vorstellung der zukünftigen Aufgaben des Zentrums. Dazu gehören insbesondere:
· die Planung, Durchführung und Weiterentwicklung der seit 1997 bestehenden Studiengänge zu Frauen- und Geschlechterstudien (Magisternebenfach Frauen- und Geschlechterstudien, Aufbaustudiengang Kulturwissenschaftliche Ge-schlechterstudien);
· die Förderung der Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen und Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten;
· die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Forschungsbereich;
· die Unterstützung von Initiativen, die die Thematik in Studiengängen und Fachdisziplinen einführen und verankern;
· die Förderung von nationalen und internationalen Kontakten zwischen WissenschaftlerInnen mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung.

Zur Zeit umfasst das ZFG die Forschungs- und Lehrschwerpunkte "Geschlechterverhältnisse und Emanzipationsprozesse", "Körper, Geschlecht und (Technik-)Kultur" und "Gedächtnis, Institutionen, Geschlechterdifferenz". Auf dieser Grundlage sollen sich weitere Untersuchungsfelder konstituieren, an deren Entwicklung WissenschaftlerInnen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Naturwissenschaften beteiligt sind. In Vorbereitung ist ebenso eine internationale Tagung zum Thema "Societies in Transition - Challenges to Women’s and Gender Studies", die vom 28. Juni bis 1. Juli 2001 an der Universität stattfinden wird.

Die Einrichtung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung war im September 2000 durch den Senat der Universität Oldenburg beschlossen worden. Die Leitung liegt in den Händen einer von den Mitgliedern des Zentrums gewählten Sprecherinnengruppe, der Prof. Dr. Heike Fleßner als geschäftsführende Sprecherin, Prof. Dr. Karin Flaake, Prof. Dr. Silke Wenk, Dr. Gabriele Sobiech als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Annett Losert als studentisches Mitglied angehören. Dr. Jutta Jacob ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Koordination des Zentrums zuständig.

Kontakt: Dr. Jutta Jacob, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-5142, E-Mail: zfg@uni-oldenburg.

Gerhard Harms | idw

Weitere Berichte zu: Frauen- Interdisziplinär WissenschaftlerInnen ZFG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Neues Verbundprojekt erforscht die neurodegenerative Erkrankung Morbus Alzheimer
12.09.2017 | Universitätsklinikum Würzburg

nachricht Damit sich Mensch und Maschine besser verstehen
04.09.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz