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VIRTUAL VEHICLE zeigt Chancen und Herausforderungen von automatisiertem Fahren auf

18.09.2015

Automatisiertes Fahren ist eine der entscheidenden aktuellen Entwicklungen im Fahrzeugsektor und beschäftigt weltweit sowohl die Industrie als auch die Konsumenten. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten dadurch entstehen, beleuchtete gestern ein Seminar des Forschungszentrums VIRTUAL VEHICLE in Graz. Die steirischen Forscher beschäftigen sich seit Jahren zusammen mit Fahrzeugherstellern mit Fahrerassistenzsystemen und automatisiertem Fahren und sehen für die Steiermark und Österreich große Chancen.

In das Auto einsteigen, anschnallen, Ziel eingeben und einfach zurücklehnen - denn das Fahrzeug übernimmt den Rest. Automatisiertes Fahren nimmt immer konkretere Formen an und ist durch Assistenzsysteme in heutigen Fahrzeugen bereits ansatzweise vorhanden.


Das Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE beschäftigt sich seit Jahren mit Lösungen für diesen neuen Industriebereich und sieht darin große Chancen für die Steiermark und Österreich.

BMW Group

Die Automobilindustrie arbeitet weltweit mit Hochdruck an den Lösungen für automatisiertes Fahren und neue Player wie Google sehen darin ein weiteres Betätigungsfeld, was gerade auf der IAA in Frankfurt intensiv diskutiert wird.

Das Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE beschäftigt sich seit Jahren zusammen mit Fahrzeugbauern wie beispielsweise BMW mit Lösungen für diesen neuen Industriebereich und sieht darin große Chancen für die Steiermark und Österreich. Dr. Jost Bernasch, Geschäftsführer des VIRTUAL VEHICLE:

„Automatisiertes Fahren wird den globalen Automobilmarkt in den nächsten 20 Jahren dramatisch ändern. Studien sehen bis 2040 bis zu 70 Millionen hochautomatisierte, vollautomatisierte und autonome Fahrzeuge im Markt. In der Entwicklung der technologischen Lösungen können wir hier in der Steiermark gemeinsam mit unseren Partnern einen großen Beitrag leisten.“

Aus diesem Grund widmete sich das VIRTUAL VEHICLE in Graz gestern zusammen mit der TU Graz in einem Seminar den konkreten technologischen Herausforderungen, welche dieser neue Trend in der Fahrzeugentwicklung mit sich bringt. Das Thema wird also nicht nur in Frankfurt auf der IAA, sondern auch in Graz heiß diskutiert.

Zudem soll die Steiermark zu einer Testregion für autonomes Fahren werden. Dies wäre eine ideale Ergänzung zum virtuellen Testen der technologischen Lösungen und damit würde das Tor zu einer effizienten Entwicklung der hochkomplexen Systeme im Fahrzeug der Zukunft weit aufgestoßen.

Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann: „Die Technologien für selbstfahrende Autos werden federführend von steirischen Unternehmen wie Magna, AVL, Dewetron oder AT&S entwickelt. Das Kompetenzzentrum VIRTUAL VEHICLE forscht gemeinsam mit der TU Graz bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich. Die Steiermark bietet damit die besten Voraussetzungen, Testregion für autonomes Fahren zu werden. Unsere hochinnovativen Unternehmen müssen ihre Technologien vor der Haustür testen können.“

Weitere Informationen:

http://www.v2c2.at - Website VIRTUAL VEHICLE

Elisabeth List | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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