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"Data Virtualizer" gestartet

12.04.2010
Am Lehrstuhl für Datenbanken der Universität Leipzig hat ab März 2010 das Projekt "Data Virtualizer" gestartet.

Das Projekt setzt sich zum Ziel, ein kommerzielles Software-Produkt zu entwickeln, welches den großen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland und weltweit helfen wird, die Geschäftsdaten aus unterschiedlichen IT-Systemen zwecks Analyse effektiv und kostengünstig zusammenzuführen und aufzubereiten.

Die dem Produkt zugrunde liegende innovative Technologie basiert auf den Forschungsergebnissen, welche im Laufe der letzten Jahre am Lehrstuhl für Datenbanken unter der Leitung von Prof. Dr. Rahm, Leiter der Abteilung Datenbanken am Institut für Informatik der Universität Leipzig, erzielt wurden.

Durch diese Technologie wird die bisherige aufwändige Vorgehensweise bei der Zusammenführung der Geschäftsdaten (das sogenannte Data Warehousing) grundlegend vereinfacht und automatisiert. Dadurch wird einerseits diese bis jetzt vor allem bei den Großkonzernen verwendete Technologie auch dem breiteren Mittelstandmarkt zugänglich gemacht. Andererseits werden auch die Großkonzerne von der gesteigerten Flexibilität und niedrigen Entwicklungskosten bei der Datenintegration profitieren können.

Bei dem Zielmarkt für das Produkt handelt es sich um einen stark wachsenden Markt. Das aktuelle Marktvolumen des Markts für Datenintegraitonswerkzeuge beläuft auf 3.3 Mrd. USD weltweit, die Marktforscher schätzen dass das Volumen bis 2012 auf 6.7 Mrd. USD ansteigt (Forrester Research Q1 2010)

Das Projekt wird Im Rahmen des Programms "Exist-Gründerstipendium" von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europaischen Sozialfonds gefördert. In der Förderungslaufzeit von einem Jahr werden 3 Mitglieder des Gründungsteams durch das Stipendium finanziert. Im Laufe der Förderung soll das Produktprototyp sowie der Businessplan für das künftige Unternehmen erstellt werden.

Das Gründerteam sucht Kontakte zu Investoren für die weitere Finanzierung des Projekts und zu etablierten Vertriebspartnern für den Vertrieb des künftigen Produkts.

Dr. Bärbel Adams | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de

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