Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Sicherheit für Reisepässe

02.06.2014

»Passkontrolle«, schallt es einem entgegen, wenn man braungebrannt aus dem Urlaub am heimischen Flughafen eintrudelt.

Der Pass begründet die Identität, aber es sind auch viele Fälschungen im Umlauf. Forscher am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt entwickeln im EU-Projekt »FIDELITY« Lösungen und Konzepte, um diese Dokumente besser vor Betrügern zu schützen (http://www.fidelity-project.eu/).

Eine wichtige Rolle spielt bei den Forschungen die Geburtsurkunde. Wer einen neuen Pass beantragt, muss diese vorlegen – zumindest beim ersten Mal.

Doch allein in den 50 Staaten der USA gibt es 10 000 verschiedene Arten von Geburtsurkunden. In Europa sieht die Situation nicht viel besser aus. Wie soll ein Beamter erkennen, ob das Dokument echt ist?

Hat die Behörde den Reisepass jedoch erst einmal ausgestellt, so ist dieser gültig – auch wenn sich später herausstellen sollte, dass die Geburtsurkunde gefälscht war.

Um die Sicherheit der Geburtsurkunden zu erhöhen, integrieren die Forscher beispielsweise einen Barcode, wie man ihn auch von Verpackungen im Supermarkt kennt.

Möchte ein Beamter die Echtheit der Urkunde überprüfen, so kann er den Barcode per Computer auslesen und die darauf gespeicherten Informationen mit denen vergleichen, die auf dem Papierdokument stehen.

In einem weiteren Schritt optimieren die Wissenschaftler den kompletten Prozess, in dem Pässe beantragt werden.

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Fraunhoferstr. 5 | 64283 Darmstadt | www.igd.fraunhofer.de
Kontakt: Alexander Nouak | Telefon +49 6151 155-147| alexander.nouak@igd.fraunhofer.de
Presse: Dr. Konrad Baier | Telefon +49 6151 155-146 | konrad.baier@igd.fraunhofer.de

Dr. Konrad Baier | Fraunhofer Forschung Kompakt
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2014/Juni/kurzmeldungen.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie