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Industrie-PCs mit modernsten Prozessoren auf Hochleistung getrimmt

11.03.2010
Gleich vier neue Industrie-PCs für die raue Industrieumgebung hat die Siemens-Division Industry Automation mit dem leistungsstarken Prozessor Intel Core i7 ausgestattet. Der kompakte Box-PC Simatic IPC627C und der Panel-PC Simatic HMI IPC677C sind geeignet für schnelle Mess-, Steuer- und Regelaufgaben sowie zum Bedienen und Beobachten direkt an der Maschine.
Aus der robusten 19-Zoll-Geräte-Reihe eignen sich der umfangreich erweiterbare, vier Höheneinheiten große Rack-PC Simatic IPC847C und der kompakte Rack-PC Simatic IPC647C mit zwei Höheneinheiten für die schnelle Verarbeitung großer Datenmengen etwa in der Messtechnik, bei Prüfständen oder industrieller Bildverarbeitung. Alle neuen PCs sind ausgelegt für den 24-Stunden-Dauereinsatz auch bei hohen Temperatur-, Vibrations-, Schock- und EMV-Anforderungen.

Die neuen Siemens-Geräte sind die ersten Industrie-PCs in den Bauformen Box-, Rack- und Panel-PC am Markt, die die Prozessortypen mobile Core i3 bis Core i7 (inklusive Fehlerkorrektur-Algorithmus ECC = Error Correcting Code) unterstützen. Gegenüber den Vorgängermodellen der B-Generation verfügen die C-Geräte je nach Ausstattung über eine nahezu doppelt so hohe Rechenleistung. Die in der CPU integrierte DirectX 10 Onboard-Grafik und die DDR3-Speichertechnologie, optional mit integrierter Fehlerkorrektur ECC, bieten auch in anspruchsvollen Automatisierungsanwendungen besonders schnelle Systemreaktionen. Für geringe Leistungsaufnahme und hohe Energieeffizienz verfügen die C-Geräte über neueste Mobile-Technologie und effiziente Netzteile mit einem Wirkungsgrad größer 80 Prozent. Weitere Energieeinsparungen sind erreichbar durch Wake-on-LAN-Funktionalität und, beim Panel-PC-Gerät, abschaltbares Display.

Alle neuen Geräte sind Einbau-, Schnittstellen- und Software-kompatibel zu den Vorgängermodellen und verfügen per optionaler Profibus- oder Profinet-Schnittstelle mit 3-Port-IRT-Switch über eine Kommunikationsschnittstelle onboard.

Hohe Flexibilität bei der Wahl der Massenspeicher bieten Simatic IPC627C und Simatic HMI IPC677C mit Solid State Drive (SSD), Festplatten mit oder ohne RAID1-Spiegelplattensystem sowie CompactFlash (CF). Beide Geräte besitzen zwei freie PCI/PCI-Express-Erweiterungssteckplätze und einen Slot für CF-Cards. Das Panel-PC-Gerät gibt es mit Touchdisplays in den Größen 12, 15 und 19 Zoll sowie mit 12- und 15-Zoll-Tastenfronten. Für den Einsatz im Nahrungs- und Genussmittelbereich ist eine speziell entwickelte Edelstahlfront mit 15-Zoll-Touchdisplay lieferbar. Das Box-PC-Gerät lässt sich per Wand- oder Buchmontage in vielfältigen Einbaulagen flexibel montieren.

Der neue Rack-PC Simatic IPC847C ist umfangreich erweiterbar mit bis zu elf PCI/PCI-Express-Steckplätzen. Ein redundantes Netzteil und RAID1- oder RAID5-Festplattensystem im Hot-Swap-Wechselrahmen, mit der sich die Festplatten im laufenden Betrieb tauschen lassen, oder Solid State Drive gewährleisten hohe Systemverfügbarkeit und Datensicherheit. Den IPC847C gibt es mit einem optionalen Tower-Kit für den Einsatz als Industrie-Workstation oder Server in Leitwarten der Fertigungs- und Prozessindustrie. Der kompakte Rack-PC Simatic IPC647C ist bei identischer Rechenleistung ist nur halb so hoch wie der IPC847C. Mit drei PCI/PCI-Express-Steckplätzen bietet der IPC647C ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten. Beide Rack-PCs sind optional mit einem 32-Gigabyte Solid State Drive als robuster Massenspeicher ausrüstbar und verfügen über zwei COM-, eine LPT- sowie zwei PS/2- und Audio-Schnittstellen. Zusätzlich ausgestattet sind die Rack-PCs mit einer internen USB-Schnittstelle mit Sicherung gegen unbefugtes Entfernen, etwa für einen Software-Dongle. Für Dual-Monitoring ist eine PCI-Express-x16-Grafikkarte erhältlich.

Die Industrie-PCs sind mit neuen energiesparenden mobil Prozessorvarianten Intel Core i3 (2,13 Gigahertz) bis Core i7 (2,53 Gigahertz) lieferbar. Der Hauptspeicher lässt sich bei beiden Rack-PCs bis zu acht Gigabyte ausbauen, bei IPC627C und HMI IPC677C bis zu vier Gigabyte. Die Geräte sind alle mit einer DVI-Schnittstelle ausgestattet (VGA über optionalen Adapter) und mit zwei teamingfähigen 10/100/1000-Megabit/Sekunde-Ethernet-Anschlüssen. Optional erhältlich sind die vorinstallierten und aktivierten Betriebssysteme Windows 7 Ultimate und Windows XP Professional, für IPC627C/677C auch Windows Embedded Standard 2009. Windows Server 2008 Standard ist für die Geräte IPC647C/847C und HMI IPC677C lieferbar.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Milliarden Euro.

Reference Number: IIA2010032224d

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/simatic-ipc
http://www.siemens.com/industry
http://www.siemens.com/industryautomation

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