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Device Management bändigt Wildwuchs im Endgerätedschungel

20.01.2009
Ein aktueller Report von Berlecon Research und der Fraunhofer ESK unterstreicht die Bedeutung von Device-Management-Lösungen für Unternehmen.

Die Analysten empfehlen, die Auswahl einer geeigneten Lösung in Abhängigkeit von den eingesetzten Endgerätetypen zu treffen. Dabei sollten Unternehmen aber auch prüfen, inwieweit die jeweilige Lösung ihren individuellen Anforderungen an ein zentrales Gerätemanagement gerecht wird. Der Report unterstützt Unternehmen bei der Bewertung und Auswahl der passenden Lösung.

Durch die wachsende Vielfalt leistungsfähiger Handys und Smartphones mit unterschiedlichen Betriebssystemen sehen sich viele Unternehmen einem zunehmenden Wildwuchs ihrer mobilen Endgerätelandschaft gegenüber. Device-Management-Lösungen unterstützen sie dabei, diese effizient zu verwalten und die Einhaltung von Sicherheitsvorgaben zu gewährleisten. So können beispielsweise die verfügbare Hard- und Software inventarisiert und remote konfiguriert, Software over-the-air verteilt und Sicherheitsvorgaben durchgesetzt werden.

Bei den aktuell verfügbaren Systemen lassen sich grundsätzlich zwei Typen unterscheiden:

So gibt es Device-Management-Systeme, die im Wesentlichen nur einen Endgerätetyp bzw. ein Betriebssystem unterstützen. Dazu zählen BlackBerry von RIM, SCMDM 2008 von Microsoft und die ubiSuite von ubitexx. Diese in sich geschlossenen Lösungen bieten für die unterstützten Endgeräte vielfältige Funktionalitäten und sind entsprechend leistungsfähig.

Diesen gegenüber stehen Systeme, mit denen auch eine heterogene Endgerätelandschaft administriert werden kann. Dazu gehören Good Mobile Messaging von der Motorola Good Technology Group, Afaria von Sybase iAnywhere und Smartman von Smartphone Solutions. Funktionalitäten und Leistungsfähigkeit dieser Systeme sind allerdings im Einzelfall stark von den jeweils eingesetzten Endgerätetypen und -versionen abhängig.

Vor der Einführung einer Device-Management-Lösung müssen Unternehmen daher sorgfältig evaluieren, inwieweit die angebotenen Systeme ihren individuellen Anforderungen gerecht werden und dabei die bestehende bzw. geplante Endgerätelandschaft unterstützen. In der aktuellen Studie haben die Analysten von Berlecon und der Fraunhofer ESK untersucht, welche Funktionalitäten die verschiedenen Systeme bieten und welche Endgerätetypen im Einzelnen unterstützt werden.

Albert Heim, Technischer Analyst bei der Fraunhofer ESK: "Im Testbetrieb hat sich u.a. gezeigt, dass kein System alle mobilen Endgeräte mit vollem Funktionsumfang anbinden kann." Die Analysten gehen davon aus, dass dies auch zukünftig kaum der Fall sein wird. "Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht", ergänzt die Berlecon-Geschäftsführerin Nicole Dufft. "Letztlich stehen Unternehmen vor der Wahl, entweder ihre unterstützten Endgeräte zu konsolidieren, um diese effizient kontrollieren zu können oder sie müssen mit eingeschränkten Administrationsfunktionen für eine heterogene Gerätegesamtheit leben."

Der aktuelle Report unterstützt Unternehmensentscheider und IT-Verantwortliche bei der Auswahl einer geeigneten Lösung für die zentrale Verwaltung mobiler Endgeräte. Er definiert grundsätzliche Leistungsanforderungen an Device-Management-Systeme und leitet daraus Bewertungskriterien ab. Die wichtigsten am deutschen Markt angebotenen Device-Management-Lösungen werden detailliert vorgestellt und analysiert. Anhand der definierten Leistungskriterien werden die Systeme gegenübergestellt und beurteilt. Neben umfangreichem Desk Research wurden die Systeme dazu im Echtbetrieb bei der Fraunhofer ESK getestet.

Weitere Informationen zur Studie stehen unter http://www.berlecon.de/devicemanagement zur Verfügung.

Über Berlecon Research
Berlecon Research ist ein unabhängiges Analysten- und Beratungshaus mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen bewertet seit mehr als 10 Jahren Chancen und Herausforderungen neuer ITK-Technologien, im Fokus der Analysen steht der deutsche Markt. Schwerpunktthemen sind IT Services & Outsourcing sowie Mobility & Business Communications. Neben Research Reports zu aktuellen ITK-Themen erstellt Berlecon neutrale Studien im Auftrag von Technologieanbietern und führt MultiClient-Projekte durch. In individuellen Workshops und Vorträgen präsentieren Berlecon-Analysten aktuelle Research-Ergebnisse und diskutieren deren Implikationen für Technologie- und Marktstrategien. Kompetenz in der Beurteilung wirtschaftlicher und technischer Fragestellungen und qualitativ hochwertige Analysen nach wissenschaftlichen Standards zeichnen das Unternehmen aus.
Über die Fraunhofer ESK
Die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK betreibt angewandte Forschung und Entwicklung. In ihrem Forschungsschwerpunkt, Self-Organizing Communication, forscht sie daran, die Bedienung und Administration von komplexen Systemen der Kommunikationstechnik in der vernetzten Welt der Zukunft entscheidend zu vereinfachen. Die Fraunhofer ESK gliedert sich in die Geschäftsfelder Automotive, Enterprise & Carrier Communication sowie Industrial Communication. Ihren Kunden - Automobilherstellern und Zulieferern, Unternehmen der Telekommunikationsbranche und Anwendern von Kommunikationslösungen sowie Home-Automation- und Industrieanlagen-Herstellern - bietet sie F&E-Dienstleistungen basierend auf den Kompetenzfeldern Adaptive Communication Systems und Software Methodology.
Kontakt:
Susanne Baumer
PR und Marketing
Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK
Hansastraße 32
80686 München
Telefon: +49 (0)89/54 70 88-353
Telefax: +49 (0)89/54 70 88-220
E-Mail: susanne.baumer@esk.fraunhofer.de

Susanne Baumer | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.esk.fraunhofer.de
http://www.berlecon.de/devicemanagement
http://www.berlecon.de

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