Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft bringt elektronischen Diabetes-Pass heraus: App jetzt zum Download

25.08.2014

Der Diabetes-Pass ist ein wichtiges und weit verbreitetes Hilfsmittel für Menschen mit Diabetes, das den über sechs Millionen Betroffenen in Deutschland das Leben erleichtert.

In der Therapiesteuerung und Begleitung der Patienten hat sich das „kleine blaue Buch“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in den letzten 20 Jahren sehr bewährt. Die zusammen mit dem Börm Bruckmeier Verlag entwickelte elektronische Version des Diabetes-Passes gibt es nun mit zusätzlichen Funktionen als Gratis-App für iOS- und Android-Smartphones oder -Tablets.

Im Diabetes-Pass werden persönliche Daten und Informationen zum Krankheitsverlauf des Diabetespatienten eingetragen. In der Print-Version des Passes stehen dafür Tabellen mit dem Mindestprogramm an empfohlenen Untersuchungen zur Verfügung.

Dazu gehören beispielsweise viertel- bis halbjährliche Untersuchungen zu Gewicht, Blutzucker, HbA1c-Wert und die Fußinspektion, sowie jährliche Checks wie die Augenuntersuchung, die Nierenfunktionsuntersuchung und die Gefäßstatus-Erhebung. Im Pass werden zudem medizinische Fachbegriffe erläutert und über Stoffwechselentgleisungen und diabetesbedingte Folgeerkrankungen informiert.

Neue Funktionen

Die App Gesundheits-Pass Diabetes bietet im Vergleich zum Printprodukt zusätzliche Funktionen: Alle Werte können in einer Jahresübersicht angezeigt werden und ermöglichen so einen schnellen Überblick über den Krankheits- und Therapieverlauf. Aus der App heraus kann der Nutzer sie per E-Mail im PDF-Format verschicken. Alle Daten können in der Cloud gespeichert und bei Verlust des Endgeräts wiederhergestellt werden.

Viele interaktive Tools wie der WHO-5-Fragebogen zum Wohlbefinden, ein BMI- (Body Mass Index), eGFR- (zur Berechnung der Nierenfunktion) und HbA1c-Rechner (zur Bestimmung des Langzeitblutzuckerwertes) sind integriert. Mit der Kalenderfunktion für Arzttermine kann der Patient sich vor Ablauf jedes Quartals daran erinnern lassen, einen Termin für das nächste Quartal zu vereinbaren.

Analog zum gedruckten Diabetes-Pass gibt der Patient regelmäßig alle notwendigen Werte ein. Fehleinträge können problemlos korrigiert werden. Trägt der Arzt beim nächsten Besuch die neuen Zielwerte ein, erscheinen diese später zum direkten Vergleich neben den neuen Patienteneinträgen.

Die Einheiten für Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Kreatinin können gewählt und im Nachhinein verändert werden – dies trägt den in Deutschland verbreiteten unterschiedlichen Einheiten für diese Werte Rechnung. Alle Angaben zur Therapie des Diabetes sowie zur weiteren Medikation des Patienten können abgespeichert werden.

Feedback erwünscht

Die App wurde in Zusammenarbeit mit dem Börm Bruckmeier Verlag konzipiert und wird weiterentwickelt. Nutzer-Feedback kann helfen, weitere nützliche Funktionen und Tools zu erkennen und umzusetzen. Dafür ist in die App ein Feedback-Button integriert worden.

Der digitale Diabetes-Pass erleichtert durch seine Benutzerfreundlichkeit und viele neue Funktionen das Diabetesmanagement für Arzt und Patient. Unter dem Stichwort Gesundheits-Pass Diabetes kann die App im jeweiligen App-Store gesucht und kostenlos heruntergeladen werden.

Kontakt für Journalisten:
Pressestelle DDG
Kerstin Ullrich und Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-641/552, Fax: 0711 8931-167
ullrich@medizinkommunikation.org
voormann@medizinkommunikation.org
www.ddg.info

Weitere Informationen:

https://itunes.apple.com/de/app/gesundheits-pass-diabetes/id632605342?l=en&m... iOS
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bbi.diabetes_pass Android

Julia Voormann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Blutzucker Daten Diabetes Gewicht Index Nierenfunktion Stichwort Tabellen Tools Werte Wohlbefinden

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise