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Neue Lernsoftware für die Einführung der kommunalen Doppik in Niedersachsen

15.10.2007
In Anwesenheit der Initiatoren eines erfolgreichen länderübergreifenden Kooperationsprojektes wurde am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, am Halberstädter Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz die neue Lernsoftware "Einführung in das Neue Kommunale Rechnungswesen" vorgestellt.
Die Vertreterin der Stadt Salzgitter Brunhilde Frye und das Expertenteam des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, Dekan Prof. Dr. Jürgen Stember sowie Projektleiter Dr. Michael Grimberg und Mitarbeiter im Forschungsprojekt Matthias Knödler, legten den anwesenden Gästen die Funktionalität und die Vorzüge der Software dar.

Die Grundlage des gemeinsamen Projektes bildete die Reform des kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens. Entsprechend der geänderten bundesdeutschen Gesetzgebung müssen die Kommunen des Landes Niedersachsen in den nächsten Jahren ihr bisheriges kamerales Rechnungswesen auf das Neue Kommunale Rechnungswesen umstellen. Ziel führend waren bei der Entwicklung der Lernsoftware insbesondere die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung ohne spezifische Vorkenntnisse im Neuen Kommunalen Rechnungswesen und die Besonderheiten des Landes Niedersachsen.

Brunhilde Frye von der Stadt Salzgitter betonte in ihren Ausführungen die hervorragende Qualität und das ausgezeichnete Ergebnis der Zusammenarbeit. Ebenso unterstrichen die Vertreter der Hochschule Harz die positive und bereichernde Kooperation zwischen Forschung und Praxis. Die Initiatoren und Projektpartner einigten sich darüber hinaus auf die gemeinsame Weiterentwicklung des neu geschaffenen Produktes. Abschließend verständigten sie sich über die Möglichkeiten der Fortführung einer länderübergreifenden Arbeit, beispielsweise im Rahmen eines Forschungsprojektes im Bereich "eGovernment" und im Bereich des Austausches und der Qualifizierung von Studierenden der Hochschule Harz.

Für Hochschulrektor Prof. Dr. Armin Willingmann ist dieses Projekt ein weiteres Zeichen für die Leistungsfähigkeit von Fachhochschulen im Bereich anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung: "Wir verstehen uns als Partner von Verwaltung und Wirtschaft. Das abgeschlossene Projekt zeigt zudem einmal mehr die überregionale Wahrnehmung unserer besonderen Kompetenzen".

Weitere Informationen zur Doppik-Forschung an der Hochschule Harz sind online unter http://www.doppik-hsharz.de abrufbar.

Andreas Schneider | idw
Weitere Informationen:
http://www.doppik-hsharz.de

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