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Simple Datenübertragung zu Hause über Powerline

26.09.2007
Für die schnelle Übertragung von DSL-Daten im Zuhause bietet Siemens jetzt einen Powerline-Adapter an. Mit dem Gigaset HomePlug AV 200 ist der Aufbau eines Heimnetzwerks auch für technisch nicht Versierte denkbar einfach.

Damit können entfernte PCs mit dem DSL-Router oder verschiedene Geräte untereinander ohne zusätzliche Verkabelung über das existierende Stromnetz verbunden werden. Die Datenrate beträgt 200 Megabit pro Sekunde, was beispielsweise für zwei Signale hochaufgelösten Fernsehens und zusätzliche Downloads aus dem Internet ausreicht. Das Gerät ist ab Oktober erhältlich.


Zur Installation verbindet der Anwender einen Adapter und den DSL-Router mit einem Netzwerkkabel und steckt den Adapter in eine Steckdose. An jeder beliebigen Steckdose stehen die DSL-Daten nun am Ausgang eines zweiten Adapters zur Verfügung. So können auch PCs, Laptops, Drucker oder Set-Top-Boxen miteinander verbunden werden.

Nach dem Einstecken muss der Anwender nichts weiter machen; alle Einstellungen wie Synchronisation oder Verschlüsselung laufen automatisch ab. Bei anderen Lösungen müssen Nutzer zum Teil eine Konfiguration am PC mit spezieller Software vornehmen und etwa Verschlüsselungen eingeben. Wenn weitere Adapter ins Heimnetz eingebunden werden sollen, muss zur An- oder Abmeldung nur ein Knopf gedrückt werden.

Ein einzigartiges Feature ist die optische Bandbreitenanzeige. LED-Lampen geben nicht nur Auskunft über Stromversorgung und LAN-Anschluss, sondern mit farbigen Signalen auch über die Qualität der Verbindung. Zudem bekommen Sprach- und Videosignale Vorrang gegenüber Datenverkehr, was eine hohe Qualität dieser Anwendungen sichert, die in Echtzeit übertragen werden müssen.

Ein weiterer Vorteil des Adapters von Siemens Home und Office Communications ist der geringe Stromverbrauch von nur drei Watt. Er ist nach der CE-Klasse B zertifiziert, was eine geringe elektromagnetische Abstrahlung bedeutet; andere Geräte werden damit durch Interferenzen praktisch nicht gestört. Derzeit sind rund 90 Prozent der auf dem Markt befindlichen Powerline-Geräte in der schlechter eingestuften Klasse A. (IN 2007.09.6)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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