Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens installiert und betreibt Biometrie-Infrastruktur für tschechische Pässe

03.05.2007
Die Tschechen können jetzt Reisepässe beantragen, die ein elektronisch gespeichertes Gesichtsbild enthalten und damit den Eigentümer des Passes zweifelsfrei identifizieren. Die Angaben sind auf einem im Pass eingebetteten RFID-Chip gespeichert und vor unbefugten Zugriffen geschützt.

Siemens IT Solutions and Services liefert das Gesamtsystem für die Aufnahme der biometrischen Daten sowie die Produktion der Pässe und betreibt es für vier Jahre. Die Lösung ist bereits so ausgelegt, dass auch der digitale Fingerabdruck in den Pass aufgenommen werden kann.

Die Tschechische Republik hat derzeit mehr als zehn Millionen Einwohner.
Ihnen stehen landesweit mehr als 230 Erfassungszentren offen, in denen ihre biometrischen Daten für neue Pässe aufgenommen und aufbereitet werden können. Diese Zentren wurden von Siemens ausgestattet mit mehr als 600 Fotoständen inklusive Ausweislesegeräten, Kameras, Druckern sowie einer Software-Lösung auf Basis der 'Siemens Homeland Security Suite', die aus der Grazer Biometrie-Schmiede von Siemens IT Solutions and Services stammt.

Die Center werden künftig auch mit Fingerabdruck-Lesern ausgestattet, da die EU-Richtlinien ab 1. Mai 2008 digitale Fingerabdrücke in Pässen vorschreiben. Siemens hat auch das IT-System installiert, das die Gesamtlösung steuert und einen Helpdesk für Fragen der Anwender eingerichtet.

"Dies ist bereits der vierte Vertragsabschluss in kurzer Zeit", so Mirko Panev, Sicherheitsexperte bei Siemens IT Solutions and Services - der Siemens-Bereich hatte erst kürzlich bekannt gegeben, dass er biometrische Pässe für die Schweiz, Europas erste biometrische Grenzkontrolle in Kroatien und ein elektronisches Visa-System für Irland liefert.

Hintergrund:

Bei der Gesichtserkennung werden die charakteristischen Merkmale der Gesichtszüge anhand eines digitalisierten Bildes bestimmt. Verwendet und verglichen werden vor allem solche Merkmale, die sich durch Mimik nicht verändern - also obere Kanten der Augenhöhlen, die Gebiete um die Wangenknochen und die Seitenpartien des Mundes.

Siemens IT Solutions and Services ist ein international führender Anbieter von IT-Lösungen und -Services und liefert entlang der IT-Dienstleistungskette alles aus einer Hand: vom Consulting über die Systemintegration bis zum Management von IT-Infrastrukturen. Darüber hinaus vervollständigt Siemens IT Solutions and Services die Angebotspalette der anderen Konzern-Bereiche mit Software-Entwicklungen und IT-Lösungen. Mit umfassendem Know-how und spezifischen Branchenwissen schafft der Bereich messbaren Mehrwert für seine Kunden. Der im Januar 2007 formierte Siemens-Bereich erwirtschaftet mit ca. 43.000 Mitarbeitern rund 5 Mrd. EUR Umsatz nach U.S. GAAP rund 60 Prozent davon werden außerhalb des Siemens-Konzerns erzielt.

Siemens AG
Corporate Communications
80312 München
Informationsnummer: SIS 030507.14d
Presseabteilung Siemens IT Solutions and Services Jörn Roggenbuck 81730 München
Tel.: +49-89 636-43734; Fax: -42162
E-Mail: joern.roggenbuck@siemens.com

Jörn Roggenbuck | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/it-solutions
http://www.siemens.com/it-solutions/bilder/03050714

Weitere Berichte zu: Biometrie-Infrastruktur IT-Lösung Pass Pässe Siemens

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften